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KFZ Direktversicherer Admiral Direkt verkauft

 

BILLIG, BILLIGER, AM BILLIGSTEN – UND WEG

Nach Informationen der Financial Times Deutschland (ftd) wollte sich der KFZ-Billigversicherer Admiraldirekt aus Deutschland zurückziehen. Wie beim pleite gegangenen Direktversicherer Ineas hatte auch hier Finanztest im November 2009 das „weit bessere“ Prämienniveau gelobt. Derlei ‚Empfehlung‘ könnte sich für KFZ-Versicherungen als nicht sehr erstrebenswert herausstellen, wie sich nun zeigt.

Lesern unserer Seite zur Pleite von Ineas wird vieles bekannt vorkommen – auch wenn ein Rückzug aus dem Geschäft keinesfalls mit einer Pleite zu vergleichen ist. Allerdings sind es zwei unterschiedliche Folgen der verfehlten Kalkulation eines KFZ-Versicherers.

Laut ftd bemühte sich AdmiralDirekt noch um einen Verkauf des Bestandes, der im Jahr 2009 etwa 2,4 mal so viel Kosten, wie Prämieneinnahmen „erwirtschaftet“ haben soll. So viel Interesse an zusätzlichem Minusgeschäft werden Deutsche Versicherer vermutlich kaum haben, war unsere Annahme – von daher waren wir eher davon ausgegangen, dass Admiraldirekt die bestehenden KFZ-Verträge auf Dauer kündigen würde.

 

UNSERE ALTERNATIVE: TOP-TARIFE GÜNSTIG KALKULIERT

Seit Jahren ist unsere Anforderung an Versicherungsgesellschaften: Ein KFZ-Versicherer muss gute verbraucherfreundliche Versicherungsbedingungen und einen guten Service im Schadensfall für eine (gerade noch) auskömmliche Prämie bieten, damit wir ihn empfehlen.
Einmal mehr sehen wir uns bestätigt.

 

06.01.2011: ITZEHOER KAUFT ADMIRAL DIREKT

Aktualisierung vom 07.01.2011:
Wie nun zu erfahren ist, hat die Itzehoer Versicherung AdmiralDirekt übernommen. Daher muss sich das Unternehmen nicht aus Deutschland zurückziehen, sondern soll offenbar unter gleichem Namen und am gleichen Standort fortgeführt werden. Presse-Mitteilungen finden sich auf den Seiten der Itzehoer und AdmiralDirekt.
Die Branche darf gespannt sein, ob sich dieses Investment für die Itzehoer auszahlen wird, damit das Konzept auch auf Dauer aufgeht.