Menü
Die grosse Welt der Berufsunfähigkeitsversicherung auf www.helberg.info

Was macht die Altersvorsorge, wenn man berufsunfähig wird?

 

An Altersvorsorge denken die wenigsten, wenn es um das Thema Berufsunfähigkeit geht. Das kann zu Altersarmut führen.

Anja: "Wenn man berufsunfähig wird, leidet auch die Altersvorsorge darunter. Einen Kombivertrag muss man deshalb aber nicht abschließen."

Inhalt

 

Altersvorsorge, wenn man „nur“ berufsunfähig wird

Falls Sie jemals berufsunfähig werden sollten, stellt sich Ihnen unmittelbar die Frage, wovon Sie dann leben sollen. Wenn Sie nach dem 01.01.1960 geboren sind, zahlt Ihnen die Deutschen Rentenversicherung nämlich keine Rente mehr im Fall der Berufsunfähigkeit. Auch dann nicht, wenn Sie immer schön eingezahlt haben.

Berufsunfähigkeit ist in Deutschland inzwischen für „jüngere“ Arbeitnehmer und für Selbstständige eine Privatsache. Wer für diesen Fall der Fälle nicht vorgesorgt hat und nicht mehr genug Geld verdient, darf seine Rücklagen verbrauchen, sein Vermögen verwerten und dann Hartz IV beantragen. Spätestens im Alter winkt dann die Grundsicherung im Alter. Das war’s in diesem Fall mit der Altersvorsorge.
Online-Vergleich » Zur Anfrage »

 

Armut, Folge von Krankheit und fehlender Altersvorsorge

Armut, Folge von Krankheit und fehlender Altersvorsorge. Grafikquelle: colourbox.com

 

Altersvorsorge, wenn man auch erwerbsgemindert ist

Falls Sie Arbeitnehmer sind und „Glück im Unglück“ haben, trifft es Sie schlimmer. Dann können Sie nicht nur Ihren zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben (= berufsunfähig), sondern in gar keinem Beruf mehr voll – d.h. mehr als 6 Stunden am Tag – arbeiten (= erwerbsgemindert). In dieser Lage können Sie einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben. Vorausgesetzt, Sie haben die Wartezeit von 60 Monaten erfüllt und können für die letzten 5 Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens für 3 Jahre Pflichtbeiträge zur Deutschen Rentenversicherung nachweisen.

Bei halber Erwerbsminderungsrente

Falls Sie noch zwischen 3 und 6 Stunden am Tag irgendeine Erwerbstätigkeit ausüben können, kann es mit der Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung klappen. Da deren Höhe die Hälfte der Rente wegen voller Erwerbsminderung beträgt, nennt man sie auch „halbe Erwerbsminderungsrente“. Ganz grob geschätzt beträgt sie etwas weniger als ein Viertel Ihres bisherigen Nettoeinkommens. Da davon ausgegangen wird, dass Sie auch weiterhin (wenn auch im reduzierten Maße) versicherungspflichtig arbeiten, sollen weitere Einzahlungen in die Rentenversicherung Ihre Altersrente erhöhen. Ob Sie dann ohne Grundsicherung im Alter auskommen?

731 € im Monat: Das ist die Höhe der durchschnittlichen Erwerbsminderungsrente im Jahr 2015, ohne Unterscheidung in volle und halbe Erwerbsminderungsrenten. Quelle: DRV. Grafik www.helberg.info

Bei voller Erwerbsminderungsrente

Nur wenn Sie auch keine 3 Stunden am Tag mehr irgendeiner Erwerbstätigkeit nachgehen können, kann die Rente wegen voller Erwerbsminderung zum Zuge kommen. Deren Höhe liegt – ebenfalls grob geschätzt – etwas unter der Hälfte Ihres bisherigen Nettoeinkommens. Ausschließlich wenn Sie bis unmittelbar vor Beginn der Regelaltersrente noch eine Rente wegen voller Erwerbsminderung erhalten haben, wird die Regelaltersrente mindestens in gleicher Höhe wie die Rente wegen voller Erwerbsminderung gezahlt. Immerhin. Andererseits bedeutet das: Wenn Sie nicht bis zur Regelaltersrente eine volle Erwerbsminderungsrente erhalten, kann die Altersrente und damit die Altersvorsorge noch niedriger ausfallen.

In unserer Infografik sehen Sie die verschiedenen möglichen Situationen und wie pflichtversicherte Arbeitnehmer darin staatlich abgesichert sind:

Gesundheitliche Einschränkungen und ihre finanziellen Folgen. Vereinfachtes Schema. (c) www.helberg.info

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zur Altersvorsorge

Aus dem oben Beschriebenen geht aus unserer Sicht eindeutig hervor, dass man auch für die eigene Altersvorsorge eine Berufsunfähigkeitsversicherung braucht. Irgendwie muss man es hinbekommen, dass die Altersvorsorge auch dann weiterlaufen kann, wenn man berufsunfähig oder gar erwerbsgemindert wird. Dazu gibt es mehrere Versicherungslösungen:

Erstens: Kombination aus Lebens- oder Rentenversicherung mit Berufsunfähigkeitsversicherung

Der Klassiker vergangener Jahrzehnte. Heute noch gern von manchen Vertrieben mit 3 Buchstaben vermittelt: Man nehme eine Lebens- oder Rentenversicherung für die Altersvorsorge und hänge eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) daran. Wird man berufsunfähig, zahlt man selbst keine Beiträge mehr. Die Versicherung zahlt einem eine Berufsunfähigkeitsrente und übernimmt die weitere Einzahlung in die Rentenversicherung. Wird man nicht berufsunfähig, zahlt der Versicherer die Altersrente oder Kapitalabfindung aus. Schon früher ein erheblicher Schönheitsfehler dabei: Diese Konstellation ist viel zu unflexibel, weil nicht immer Geld zum Sparen zur Verfügung steht. Besonders kritisch unserer Meinung nach in der Form der Basisrente mit BUZ. Zudem sehen wir neue Rentenversicherungen in der heutigen Zeit zum Ansparen als nicht mehr besonders geeignet an. Der Grund liegt in den Kosten und eingeschränkten Anlagemöglichkeiten bei fehlenden Garantien. Wer das trotzdem toll findet, sollte nur eine Beitragsbefreiung in die BUZ einbauen und die Berufsunfähigkeitsrente separat absichern. Das bringt mehr Flexibilität.

Zweitens: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit hoher Rente

Hier lautet die Überlegung: Wenn man berufsunfähig wird, muss die Berufsunfähigkeitsrente (BU-Rente) so hoch sein, dass man davon auch noch weiter in die eigene Altersvorsorge einzahlen kann. Wie immer die dann auch aussieht. Vorteil: Diese Lösung bringt maximale Flexibilität. Herausforderung: Es klappt nur, wenn man dann auch wirklich einen Teil der BU-Rente für die Altersvorsorge einsetzt. Weitere Herausforderung: Man muss zunächst einen Versicherer finden, der einen auch hoch genug absichert.

Drittens: Eine BU als Altersvorsorge -Retter

Es gibt derzeit, im Sommer 2017, einen einzigen Versicherer, der eine Berufsunfähigkeitsversicherung speziell zur Absicherung von Altersvorsorgeverträgen konzipiert hat: Die LV1871 mit ihrer „Golden BU Vorsorgeschutz“. Sogar ganz ohne Gesundheitsfragen. Wenn man dort berufsunfähig wird, bekommt man zwar keine BU-Rente. Aber der Versicherer zahlt in die Altersvorsorge – Verträge bis zu 250 € im Monat ein – egal wo sie bestehen.

 

Fazit zu Berufsunfähigkeit und Altersvorsorge

Wer berufsunfähig wird, steht früher oder später vor zwei Fragen: Erstens, wovon soll man jetzt leben? Zweitens: Wovon soll man im Alter leben? Es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten, sich darauf vorzubereiten. Wer beide Probleme mit einem einzigen Kombi-Produkt lösen will, legt sich unter Umständen mehr als nötig fest. Da der Schutz meistens über Jahrzehnte erforderlich ist, sollte man ihn möglichst flexibel gestalten.

 

Weiterführende Links

Jetzt starten und Beratungs-Unterlagen anfordern!

Vertrauens- Garantie




Ihr Absicherungswunsch? (Mehrfachauswahl möglich)

KrankentagegeldversicherungBerufsunfähigkeitsversicherungErwerbsunfähigkeitsversicherungAbsicherung schwerer Krankheiten (Dread Desease)Risiko-Lebensversicherunganderes, siehe Nachricht

Zustimmung zur Datenschutzerklärung und AGB, damit die Anfrage bearbeitet werden kann (erforderlich).

Bitte Sicherheitscode captcha wiederholen:

Nach erfolgreichem Absenden erhalten Sie hier unterhalb des Buttons "Senden" einen Bestätigungshinweis (nach dem Absenden gegebenenfalls etwas nach unten scrollen).


Zuletzt aktualisiert am 03.10.2017 Berufsunfähigkeitsversicherung und Altersvorsorge