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Wie ist man staatlich abgesichert, wenn man nicht mehr arbeiten kann?

 

Wie man staatlich abgesichert ist, wenn man nicht mehr arbeiten kann, hängt zunächst vom Berufsstand ab: Beamte sind anders abgesichert als Selbstständige oder Freiberufler. In diesem Artikel geht es ausschließlich um den größten Teil der arbeitenden Bevölkerung, um Arbeiter und Angestellte.

Iris: „Als Angestellte bin ich einigermaßen gut abgesichert, solange ich nur vorübergehend ein paar Monate lang krank bin. Wenn das zum Dauerzustand wird, bleibt mir nur ein Bruchteil meines Einkommens."

Inhalt

 

Wie man staatlich abgesichert ist, solange man arbeitsunfähig ist?

Als arbeitsunfähig gilt man, wenn man krankgeschrieben ist. Krankgeschrieben wird man, wenn man wegen eines medizinischen Befundes vorübergehend seine berufliche Tätigkeit nicht ausüben kann. Näheres dazu unter Arbeitsunfähigkeit Definition.

In den ersten sechs Wochen einer Arbeitsunfähigkeit zahlt der Arbeitgeber das Gehalt weiter, sofern den Arbeitnehmer kein Verschulden trifft.

Nach sechs Wochen übernimmt die Gesetzliche Krankenkasse (AOK, Barmer, Techniker, BKK…) die Zahlung eines Krankengeldes. Das wird wegen der gleichen Krankheit maximal 78 Wochen lang gezahlt. Wegen der Abzüge zur Renten-, Pflegepflicht- und Arbeitslosenversicherung bleiben vom Krankengeld nur rund 75% des bisherigen Nettoeinkommens übrig.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Muster 2016

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Muster 2016. Grafikquelle: kvno.de

Die Arbeitsunfähigkeit endet, wenn man entweder wieder gesund genug zum Arbeiten ist, oder dauerhaft nicht mehr arbeiten kann. Das „dauerhaft-nicht-mehr-arbeiten-Können“ bezieht sich vielleicht nur auf den letzten Beruf (Berufsunfähigkeit). Oder aber auf alle Berufe, alle Erwerbstätigkeiten (Erwerbsunfähigkeit / Erwerbsminderung).

So ist man staatlich abgesichert, wenn man berufsunfähig wird

Sofern Sie also nach der Zeit der Arbeitsunfähigkeit noch immer nicht wieder arbeiten können, übernimmt die Deutsche Rentenversicherung (= staatliche Absicherung) unter Umständen die Kosten einer Reha-Maßnahme und zahlt ein Übergangsgeld. Das war’s dann auch. Falls Sie nach 1960 geboren sind, gibt es für Sie keine Berufsunfähigkeitsrente mehr. Als „jüngerer“ Arbeitnehmer ist man also gegen Berufsunfähigkeit nicht staatlich abgesichert. Zur Absicherung von Menschen, die vor 1961 geboren sind, siehe unter staatliche Berufsunfähigkeitsrente.

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So ist man staatlich abgesichert, wenn man erwerbsgemindert wird

Falls Sie also „Glück im Unglück“ haben, können Sie nicht nur Ihren letzten Beruf nicht mehr ausüben, sondern in gar keinem Beruf mehr normal arbeiten. Eventuell sind Sie so eingeschränkt, dass Sie keine drei Stunden am Tag mehr arbeiten können. Dann haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. Die Höhe beträgt grob geschätzt etwa 30% vom Bruttogehalt, das ist meistens etwas weniger als das halbe Nettogehalt.

Sofern Sie noch mehr als drei, aber weniger als sechs Stunden irgendeine Tätigkeit ausüben können, kommen Sie in den Genuss der Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Weil sie nur halb so hoch ist, nennt man sie auch halbe Erwerbsminderungsrente. Wiederum grob geschätzt bleibt Ihnen dann noch etwa ein Viertel vom Netto.

731 € im Monat: Das ist die Höhe der durchschnittlichen Erwerbsminderungsrente im Jahr 2015, ohne Unterscheidung in volle und halbe Erwerbsminderungsrenten. Quelle: DRV. Grafik www.helberg.info
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Grafik: So ist man als Arbeitnehmer staatlich abgesichert

Unsere Grafik stellt schematisch und vereinfacht dar, wie man staatlich abgesichert ist, wenn man nicht mehr arbeiten kann:

Grafik: Wie ist man staatlich abgesichert, wenn man nicht mehr arbeiten kann?

Wie ist man staatlich abgesichert, wenn man als Arbeitnehmer nicht mehr arbeiten kann? Vereinfachte schematische Darstellung. Zum Vergrößern bitte anklicken.

Zwar gibt es eine staatliche Absicherung, wenn man nicht mehr arbeiten kann. Sie ist aber lückenhaft und reicht einfach nicht aus. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hilft, die Lücken zu schließen.

 

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Zuletzt aktualisiert am 03.10.2017 Wie ist man staatlich abgesichert