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Berufsunfähigkeitsversicherung
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Arbeitsunfähigkeitsversicherung – so finden Sie die richtige Absicherung

 

Sie googeln nach Arbeitsunfähigkeitsversicherung? Für welchen Fall wollen Sie vorsorgen? Dass Sie krankgeschrieben werden und weniger Geld bekommen? Oder dass Sie in Ihrem Beruf, vielleicht in gar keinem Job mehr tätig sein können? Überlegen Sie das zuerst. Sonst bekommen Sie noch die falsche Versicherung. Wir lotsen Sie durch das Begriffs-Wirrwarr.


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Was wollen Sie durch eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung absichern?

In dem Wirrwarr von Fachausdrücken ist es kein Wunder, wenn man mal durcheinander kommt. Arbeitsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Erwerbsminderung – das sind nur vier Begriffe von vielen. Für alles gibt es Versicherungen. Allen ist gemeinsam, dass es um eine Absicherung geht, falls man zu krank zum Arbeiten wird. Denoch meinen diese Begriffe unterschiedliche Situationen. Die Unterschiede sollten Sie kennen, damit Ihre Arbeitsunfähigkeitsversicherung auch das tut, was Sie von ihr erwarten.

1. Geld bekommen, wenn Sie krankgeschrieben sind (die eigentliche Arbeitsunfähigkeitsversicherung)

Mit Arbeitsunfähigkeit ist der Zeitraum gemeint, in dem Sie vorübergehend wegen einer Krankheit nicht arbeiten können. Meistens wird man ärztlich behandelt und hat Aussicht auf Heilung. Als Arbeitnehmer werden Sie krankgeschrieben und erhalten den bekannten „gelben Zettel“. Ihr Arbeitgeber muss Ihnen trotz Krankschreibung in den ersten 6 Wochen Ihrer Arbeitsunfähigkeit Ihr Gehalt oder Ihren Lohn weiterzahlen. Das nennt sich Lohnfortzahlung.

Wenn Sie dann immernoch nicht arbeiten können, zahlt Ihnen Ihre Krankenkasse wegen Arbeitsunfähigkeit ein Krankengeld. Das Krankengeld erreicht knapp 80 Prozent vom letzten Nettogehalt. Das bedeutet: Selbst, wenn Sie „nur“ 2.500.- EUR / Monat Netto verdienen, fehlen Ihnen nach 6 Wochen Krankschreibung schon mehr als 500.- EUR Monat für Monat. Das Krankengeld beträgt maximal 2.979.- EUR / Monat (Stand 2022). Die Kasse zahlt, solange die Krankschreibung andauert, wegen der gleichen Krankheit aber längstens 78 Wochen innerhalb von drei Jahren.

Sie wollen sich für diese Zeit der Arbeitsunfähigkeit absichern? Dann ist eine Krankentagegeldversicherung genau die Arbeitsunfähigkeitsversicherung, die Sie brauchen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können die derzeit wohl beste Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen online bei uns abschließen.

Wichtig: Wenn Sie nicht mehr arbeitsunfähig sind, gibt es aus den Versicherungen auch keine Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit mehr. Deshalb brauchen Sie eine andere Versicherung falls Sie dauerhaft krank bleiben.

Verbindliches Muster einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung 2018. Erforderlich für eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung. Quelle: kbv.de
Muster einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, wichtig für eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung. Quelle: kbv.de

2. Eine Rente bekommen, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können

Wenn Ihre Behandlung in der Zeit der Arbeitsunfähigkeit keine Heilung erbracht hat, endet Ihre Arbeitsunfähigkeit spätestens nach 78 Wochen. Ihre Krankenkasse zahlt dann das Krankengeld nicht mehr. Und die Krankentagegeldversicherung zahlt auch kein Krankentagegeld mehr.

Können Sie mehr als sechs Monate lang in Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf mindestens zur Hälfte (50 Prozent) nicht mehr tätig sein, gelten Sie als berufsunfähig. Aber sind Sie nach 1960 geboren, zahlt Ihnen die staatliche Deutsche Rentenversicherung höchstens eine Reha-Maßnahme und ein Überbrückungsgeld. Jedoch keine Rente.

Um in dieser Situation, die Ihr restliches Arbeitsleben lang dauern kann, eine Rente zu bekommen, brauchen Sie eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Deren Leistung besteht aus einer Berufsunfähigkeitsrente. Den Vertrag müssen Sie abgeschlossen haben, solange Sie noch gesund genug waren. Sonst ist es zu spät.

Mit einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung müssen Sie in keinem anderen Beruf arbeiten. Die Versicherung zahlt Ihnen eine Berufsunfähigkeitsrente in der Höhe und so lange, wie Sie es vereinbart haben – so lange Sie berufsunfähig bleiben.

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3. Eine Rente bekommen, wenn Sie für alle Jobs zu krank sind

Trifft es Sie noch härter, können Sie vielleicht nicht nur in Ihrem Beruf nicht mehr arbeiten, sondern in gar keinem Beruf. Ist es so weit, gelten Sie als erwerbsunfähig bzw. voll erwerbsgemindert. Beide Ausdrücke meinen im Grunde genommen die gleiche Einschränkung.

Auch in diesem Stadium zahlt Ihnen weder die Krankenkasse noch eine Krankentagegeldversicherung den Verdienstausfall. Aber Versicherte können einen Anspruch auf eine „Rente wegen voller Erwerbsminderung“ bei der Deutschen Rentenversicherung haben. Um sie zu bekommen, müssen Sie dort einen entsprechenden Antrag stellen. Dafür müssen Sie so eingeschränkt sein, dass Sie nicht einmal mehr drei Stunden am Tag irgendeiner bezahlten Arbeit nachgehen können. Es kommt also nicht darauf an, was Sie gelernt haben oder wie hoch Sie qualifiziert sind. Falls Sie noch mindestens drei bis sechs Stunden irgendetwas arbeiten können, gelten Sie als teilweise erwerbsgemindert und bekommen eine halbe Erwerbsminderungsrente.

Durchschnittlich bekamen neue Rentner im Jahr 2020 ganze 882 Euro Erwerbsminderungsrente ausgezahlt. Fast die Hälfte aller Anträge wurde abgelehnt und es gab kein Geld. Mehr als eine halbe Million Menschen musste zusätzlich zur Erwerbsminderungsrente Grundsicherung beantragen.

Sie kommen mit 882 Euro im Monat nicht aus und wollen auch keine Grundsicherung beantragen? Sie wären aber bereit, außer Ihrem Beruf jede andere Erwerbstätigkeit auszuüben? Und nur wenn auch das nicht mehr geht, soll irgendwoanders Geld herkommen? Dann ist eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung die richtige Form von Arbeitsunfähigkeitsversicherung für Sie. Die Leistung solcher Versicherungen besteht in einer Rentenzahlung, deren Laufzeit und Höhe Sie beim Abschluss der Versicherung festlegen. Meistens müssen Sie mindestens sechs Monate erwerbsunfähig gewesen sein, um Leistungen zu erhalten. Auch diese Versicherung müssen Sie abgeschlossen haben, so lange Sie noch gesund waren.

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Spezieller Fall: Berufsunfähigkeitsversicherung mit Arbeitsunfähigkeitsklausel

Folgt man den Google-Vorschlägen, landet man mit der Suche nach einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung fast immer bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Manche Anbieter machen dafür sogar bezahlte Werbung. Dabei zahlt Ihnen eine Berufsunfähigkeitsversicherung zunächst einmal keine Rente, falls Sie bloß arbeitsunfähig werden. Denn arbeitsunfähig ist man eben immer nur vorübergehend. Berufsunfähig wird man erst bei einer vermutlich dauerhaften gesundheitlichen Einschränkung. Man kann sich merken, dass eine solche Berufsunfähigkeit stets mindestens sechs Monate lang und darüber hinaus bestehen muss.

Rente aus einer BU mit Arbeitsunfähigkeitsklausel = Arbeitsunfähigkeitsrente

Um das Wirrwarrr um Begrifflichkeiten und Versicherungsnamen perfekt zu machen: Inzwischen gibt es recht viele Berufsunfähigkeitsversicherungen, die auch bereits bei langer (meistens mehr als 6 Monaten) ununterbrochen andauernder Arbeitsunfähigkeit eine Rente zahlen. Solche Leistungen sind allerdings meistens auf 18 bis 36 Monate befristet. Bei diesen Tarifen ist eine Arbeitsunfähigkeitsklausel (AU-Klausel) im Vertrag enthalten. Manche Versicherer nennen die Leistung daraus inzwischen Arbeitsunfähigkeitsrente.

Wenn man es also mit den Begrifflichkeiten nicht so genau nimmt, dann kann man unter einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit AU-Klausel verstehen. Haben Sie danach gesucht?

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Sonderfall Ratenschutzarbeitsunfähigkeitsversicherung

Einige Banken bieten zur Absicherung der von ihnen gewährten Kredite sogenannte Ratenschutzversicherungen an. Die können einen Baustein „Ratenschutz- Arbeitsunfähigkeitsversicherung“ beinhalten. Damit soll dann die Kreditrate abgesichert werden. Das mag besser sein, als gar keine Versicherung. Wegen der ansonsten eher verbraucher-unfreundlichen Bedingungen (Ausschluss von Vorerkrankungen, maximale Leistungszeit, maximale Höhe, Kosten usw.) ist das allerdings keine vernünftige Absicherung der Arbeitsunfähigkeit.


Infografik zur Arbeitsunfähigkeitsversicherung

So sind pflichtversicherte Arbeitnehmer in Deutschland abgesichert, wenn sie dauerhaft zu krank zum Arbeiten werden. Bei Berufsunfähigkeit gibt es keine staatlichen Leistungen mehr für nach 1960 Geborene. Zum Vergrößern bitte die Grafik anklicken.

Infografik Arbeitsunfähigkeitsversicherung

Welche Arbeitsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll für Sie?

Wenn Sie sich vernünftig gegen den Verlust Ihrer Arbeitskraft absichern wollen, brauchen Sie:

  • Erstens eine Krankentagegeldversicherung, denn rund ein viertel weniger Einkommen haben die meisten Arbeitnehmer schon nach 6 Wochen Krankschreibung.
  • Zweitens eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) mit oder ohne AU-Klausel, je nachdem ob eine Krankentagegeldversicherung besteht. Denn arbeitsunfähig bleibt man nicht auf Dauer. Da die staatlichen Leistungen danach minimal sind, brauchen Sie eine eigene private Absicherung in Form einer Berufsunfähigkeitsrente.
  • An Stelle einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann auch eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sinnvoll sein. Nämlich dann, wenn Sie bereit sind, jede erdenkliche Erwerbstätigkeit auszuüben, falls Sie in Ihrem Beruf nicht mehr arbeiten können. Für die meisten Akademiker und Bürojobs lohnt sie sich allerdings nicht: Für diese Menschen kostet sie so viel wie eine BU, leistet aber nur in den schwersten Fällen.
  • In letzter Zeit bieten immer mehr Versicherer und Vermittler eine Grundfähigkeitsversicherung an und nennen das eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Wir teilen diese Auffassung nicht. Wegen der extrem erforderlichen Einschränkungen, die Voraussetzungen für eine Leistung sind, sehen wir sie eher als Alternative zu einer Pflegeversicherung.

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    Zuletzt aktualisiert am 27.06.2022 Arbeitsunfähigkeitsversicherung