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Berufsunfähigkeitsversicherung
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Wie lange sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung laufen?

 

Noch bevor Sie sich versichern, müssen Sie überlegt haben, wie lange Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) laufen soll. „Verlängern“ kann man eine BU nämlich nicht ohne Weiteres.

Am sichersten ist es, wenn der Vertrag bis Alter 67 läuft. Denn die meisten Berufsunfähigen bleiben berufsunfähig bis zum Vertragsende. Falls Sie bereits vorher „ihre Schäfchen im Trockenen“ haben, können Sie den Vertrag einfach kündigen.



Wie lange brauchen Sie Versicherungsschutz?

Mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird festgelegt, wie lange Sie versichert sind. Das nennt sich Versicherungsdauer. Außerdem wird festgelegt, wie lang maximal die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt wird. Das nennt sich Leistungsdauer. Meistens ist beides gleich lang, muss es aber nicht sein.

Nachträgliche Verlängerungen sind grundsätzlich ausgeschlossen. Nur einige Versicherer bieten eine Verlängerungsmöglichkeit ausschließlich für den Fall an, dass die gesetzliche Regelaltersgrenze verlängert wird. Derzeit liegt diese bei 67 Jahren für ab 1964 Geborene.

Wie lang brauchen Sie also Versicherungsschutz? Bis Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr brauchen. Zum Beispiel, weil Ihre Altersvorsorge in ausreichender Höhe abrufbereit ist. Länger als bis zum Alter 67 kann man derzeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei den meisten Versicherern allerdings nicht abschließen.


Wann wissen Sie wirklich, ob Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung noch brauchen?

Egal, ob Sie schon am Rechnen sind. Egal, wie gut Ihre Lebensplanung aussieht und wie durchdacht Sie kalkulieren: Erst wenn Sie tatsächlich „Ihre Schäfchen im Trockenen“ haben, wissen Sie, dass Sie auf den Schutz Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten können.

„Ich gehe mit 55 in Rente“

Wenn man vor knapp 20 Jahren die Leute angesprochen hat, wann sie denn in Ruhestand gehen wollen, waren nicht wenige dabei, die sich das für ein Alter von 55 Jahren vorgenommen hatten. Ruhestand bedeutet ja, man braucht nicht mehr zu arbeiten, um sein Geld zu verdienen. Zu diesem Zeitpunkt kann dann also auch eine BU-Versicherung entfallen.

Nun hat sich seitem einiges getan. Zum Beispiel liegt die Regelaltersgrenze inzwischen altersabhängig zwischen 65 und 67 Jahren. Da unsere Lebenserwartung in Deutschland nach wie vor steigt, aber das Geld für die Rente irgendwie ausreichen muss, wird es wohl kaum bei 67 Jahren bleiben.

Ein nicht unerheblicher Anteil unserer Interessenten hat schon seit Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Nun stellen diese Menschen fest, dass sie nur bis zum Alter von 55 Jahren versichert sind, aber bis 67 arbeiten müssen. So etwas nachträglich zu reparieren, ist aufwendig und nicht gerade billig. Allein schon wegen etwaiger Vorerkrankungen bekommt auch nicht jeder eine neue, länger laufende BU.

Wie lange wir wirklich arbeiten müssen, wissen wir noch nicht. Aber so lange wir es müssen, brauchen wir eine Absicherung. Grafikquelle: colourbox.com
Wie lange wir wirklich arbeiten müssen, wissen wir noch nicht. Aber so lange wir es müssen, brauchen wir eine verlässliche Absicherung. Grafikquelle: colourbox.com

Wie lange wollen Sie auf Leistung verzichten?

Wer mit 62 berufsunfähig ist, wird es aller Wahrscheinlichkeit auch noch mit 67 sein. Fünf Jahre kürzere Vertragslaufzeit der BU bedeuten dann auch fünf Jahre weniger BU-Rente.

Das bedeutet bei einer versicherten BU-Rente von z.B. 1.500 EUR / Monat insgesamt bis zu 90.000 EUR weniger Einnahmen für den Versicherten. Außerdem fünf Jahre weniger Zeit zur Kapitalbildung für die Altersvorsorge.

Im Mai 2021 haben wir dazu die Zahlen eines der größten deutschen Lebensversicherer veröffentlicht: Demnach bleiben von 100 Berufsunfähigen 70 bis zum Vertragsende berufsunfähig! Hier geht es zum Artikel „Die meisten BU-Leistungsfälle laufen bis zum (bitteren) Ende“. Das ist ein klarer Hinweis, sich so lang wie möglich zu versichern.


Je länger, desto teurer

Ja, eine ähnliche Rechnung wie wir oben, machen auch die Versicherer auf. Wer als Versicherer für jedes Jahr einer länger dauernden Berufsunfähigkeit 18.000 EUR zahlen muss, muss das in die Beiträge einkalkulieren. Deshalb wirkt sich jedes Jahr längere Laufzeit auch gleich verteuernd auf die Beitragshöhe aus.



Beiträge sparen, wenn man es sich leisten kann

Wenn Sie sich gerade überlegen, wie Sie Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung sparen können, gelangen Sie schnell zur Frage, wie lange der Vertrag laufen soll. An entsprechenden Hinweisen mangelte es selbst bei Stiftung Warentest in der Vergangenheit nicht.

Wir meinen, die richtige Vorgehensweise ist es, den Vertrag so lang wie möglich abzuschließen. Also in der Regel bis zum Alter von 67 Jahren. Wenige Versicherer bieten sogar eine lebenslange BU-Rente an.

Sie sparen Ausgaben für den BU-Vertrag mit dem geringstem Risiko, wenn Sie es sich auch wirklich erlauben können. Das ist dann der Fall, wenn Sie tatsächlich wissen, dass Sie den Vertrag nicht mehr benötigen. Wenn Sie es mit 55 oder 60 Jahren geschafft haben, können Sie die Berufsunfähigkeitsversicherung kündigen und alles ist in Ordnung. Statt am Anfang Beiträge zu sparen, sparen Sie sie sich also am Ende. Das ist das deutlich sicherere Vorgehen.

Daher lautet die Antwort auf die Frage „Wie lange sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung laufen?“: Möglichst bis man 67 Jahre alt ist.



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    Zuletzt aktualisiert am 02.01.2023 Wie lange sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung laufen?