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Risikovoranfrage: Wozu und wie funktioniert sie?

 

Eine Risikovoranfrage erspart Ihnen unliebsame Überraschungen bei der Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Schließlich muss Sie kein Versicherer versichern. Was Sie selbst als Kleinigkeit empfinden, kann aus Sicht des Versicherers schon ein Problem sein.

Iris: "Bei vielen BU-Kunden führen wir Risikovoranfragen durch. Der Aufwand lohnt sich. Denn so finden wir auch den Versicherer, der Sie eher nicht als Problemfall sieht."

Inhalt

 

Risikovoranfrage: Weil Versicherer genau hinsehen

Die Versicherer, die Berufsunfähigkeitsversicherungen anbieten, sehen sehr genau hin, wenn sich dort jemand versichern will. Deren Risikoprüfer müssen einschätzen, ob da jemand mit dem normal kalkulierten Risiko Versicherungsschutz will, oder jemand mit einem erhöhten Risiko.

Ein erhöhtes Risiko sehen manche Risikoprüfer bereits dann, wenn …

  • … Sie eigentlich einen Bürojob haben, aber mehr als 10% bis 15% im Außendienst oder auf Reisen sind;
  • … Sie gern und häufig reiten, klettern, Mountainbike fahren oder Paintball spielen;
  • … Ihre Gesundheitshistorie irgendetwas aufweist, was mit psychischen Erkrankungen oder Rückenschmerzen zu tun haben könnte;
  • … Ihr Bodymaß-Index, also das Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht,  aus dem Rahmen fällt;
  • … Erkrankungen bereits Folgen hinterlassen haben, oder noch behandelt werden, oder noch nicht lange genug ausgeheilt sind;
  • … Sie mit Ihrer gewünschten BU-Rente bestimmte Grenzen überschreiten.

 

Risikovoranfrage: Weil die Versicherer ganz unterschiedlich beurteilen

Gehen Sie bitte nicht davon aus, dass alle Versicherungsgesellschaften bei gleichen Informationen zur gleichen Einschätzung kommen. Das Gegenteil ist meistens der Fall. Immer wieder haben wir Voranfragen, bei denen von der Ablehnung bis zur Normalannahme alles dabei ist. Aber selbst wenn alle Versicherer einen Leistungsausschluss vereinbaren wollen, bringt die Risiko-Voranfrage den Versicherer mit einer möglichst guten Formulierung der Ausschlussklausel hervor.

Ein Ergebnis einer Risikovoranfrage mit der oft typischen Abweichung der Einschätzung. Ohne Voranfrage wäre es ein reines Glücksspiel, den richtigen Anbieter zu finden.

Ein Ergebnis einer Risikovoranfrage mit der oft typischen Abweichung der Einschätzung. Ohne Voranfrage wäre es ein reines Glücksspiel, den richtigen Anbieter zu finden.



Risikovoranfrage: Weil selbst Versicherungsversuche gespeichert werden

Wenn Sie einen Antrag bei einer Versicherungsgesellschaft stellen und die Sie nicht zu normalen Konditionen versichern will, speichert das nicht nur diese Gesellschaft. Die Versicherer, die mit der „schwarzen Liste“, dem Hinweis und Informations System HIS, zusammenarbeiten, melden dort auch sogenannte „Erschwernisangebote“ ein. Das sind rechtsverbindliche Angebote, die eben nicht zu Normalkonditionen unterbreitet werden. Sondern meistens mit einem Ausschluss für bestimmte Vorerkrankungen oder gefährliche Sportarten.  Oder auch mit einem Risikozuschlag, also einem höheren Beitrag. Eine Eintragung im HIS kann also bereits dann erfolgen, wenn (noch) gar kein Vertrag zustande gekommen ist.

Auch ohne einen HIS-Eintrag sind abgelehnte Anträge oder solche „Erschwernisangebote“ ein Minuspunkt: Denn inzwischen fragen die meisten Versicherer in ihren Antragsformularen danach. Genauso wie Gesundheitsfragen, müssen auch solche Fragen ehrlich und vollständig angegeben werden – anderenfalls riskieren Sie Ihren Versicherungsschutz.

Beides – Einträge im HIS und die Angabe bereits erfolgter Versicherungsversuche im Antrag – führen zwar nicht automatisch dazu, dass alle Versicherer den Fall gleich sehen. Aber die Versicherer werden genau hinsehen und weitere Fragen stellen, deren Antworten sich wiederum negativ für Sie auswirken können.

 
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So funktioniert eine Risikovoranfrage (bei uns)

Nachdem Sie Ihre Gesundheitshistorie recherchiert haben, wozu Anfragen bei der Krankenkasse und Ärzten über die dort zu Ihnen gespeicherten Diagnosen gehören, sieht das weitere Vorgehen wie folgt aus.

Vorbereitungsphase der Risikovoranfrage

  1. Sie senden uns unsere Fragebögen zu Ihrer Person, Ihrem Absicherungswunsch und Ihrer Gesundheitshistorie ehrlich und vollständig ausgefüllt zurück: Alle die Informationen, die auch die Versicherungsgesellschaft bekommt, wenn Sie sich dort versichern wollen.
  2. Wir verschaffen uns einen Überblick darüber, wo die kritischen Punkte bei Ihrer Anfrage liegen.
  3. Wir geben Ihnen eine Rückmeldung, welche weiteren Informationen und Unterlagen wir bzw. die Risikoprüfer bei den Versicherern für die Bearbeitung der Voranfrage benötigen. Das können Selbstauskünfte in Form von Zusatzfragebögen sein, aber auch ärztliche Befunde, Blutergebnisse, OP-Berichte, Abschlussberichte von Therapien etc.
  4. Wenn wir die zusätzlichen Unterlagen erhalten haben, schwärzen wir in allen Unterlagen Ihren Namen, Anschrift, Patientennummern etc.

Anja: "Wir helfen Ihnen, den Versicherungsantrag auszufüllen und schauen, ob Sie auch nichts vergessen haben"

Durchführungsphase der Risikovoranfrage

  1. Wir führen eine Analyse durch, welcher Anbieter und Tarif grundsätzlich für Sie empfehlenswert ist;
  2. Bei durchschnittlich 7 von diesen Versicherern stellen wir die Risikovoranfrage, ohne Ihren Namen preis zu geben: Bei einigen Versicherern anonymisiert, bei anderen mit einem Pseudonym, also einem „erfundenen“ Namen. Jedoch niemals mit Ihrem richtigten Namen. Das geben wir Ihnen auch schriftlich.
  3. Sobald die Antworten der Anbieter vorliegen, werten wir sie aus.
  4. Danach erhalten Sie von uns
    1. a) die oben genannte Analyse, aus der alle Kriterien und berücksichten Versicherer hervorgehen;
    2. b) eine Übersicht der im Rahmen der Risikovoranfrage berücksichtigten Versicherer mit ihren Antworten und den sich daraus letztlich ergebenden Beiträgen;
    3. c) eine Empfehlung für das weitere Vorgehen, konkrete vollständige Angebots- und Antragsunterlagen etc.
  5. Schließlich besprechen wir die Ergebnisse, nehmen Änderungswünsche oder Feinjustierungen bei den Angeboten vor;
  6. Wir helfen Ihnen beim Ausfüllen des Versicherungsantrages, achten auf Vollständigkeit und leiten den Antrag mit Bezug auf die Risikovoranfrage an den Versicherer Ihrer Wahl weiter;
  7. Zuletzt prüfen wir, ob der Versicherer auch tatsächlich den Antrag so angenommen hat, wie es bei der Risikovoranfrage in Aussicht gestellt wurde.

Mit Ausdauer zum BU-Abschluss. Der Aufwand lohnt sich! Grafikquelle: colourbox.com

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Warum Risikovoranfragen nicht rechtsverbindlich sind und dennoch funktionieren

Risikovoranfragen sind nicht verbindlich. Für Sie als Kunden natürlich nicht, aber eben auch nicht für die Versicherer. Das bedeutet: Insbesondere dann, wenn im Antrag andere Angaben auftauchen, als in der Risikovoranfrage, kann es auch abweichende Ergebnisse geben. Daher machen sie nur dann Sinn, wenn Sie uns von Anfang an zutreffende und vollständige Angaben machen.

Trotzdem funktionieren die Risikovoranfragen bei uns sehr zuverlässig. Das liegt zum einen daran, dass wir auf exakte, zutreffende Angaben und aussagekräftige Informationen achten. Es liegt zum anderen daran, dass eine Reihe von Versicherern unsere Risikovoranfragen mit der gleichen Akrebie wie Anträge prüfen.

Für die Versicherer ist das ein Riesenaufwand: Schließlich kann von allen Versicherern nur einer „das Geschäft“ bekommen. Aus diesem Grund begrenzen wir auch die Anzahl der angefragten Versicherungsgesellschaften, so hat jede eine reele Chance. Denn für umsonst arbeitet auf Dauer niemand gerne.

 

Warum wir die Risikovoranfrage als kostenlosen Service anbieten

Immer, wenn es um das Thema Arbeitskraftabsicherung und Berufsunfähigkeit geht, geht es früher oder später an Ihre sensibelsten Daten: Beruf, Einkommen, Vorerkrankungen, Hobbies. Sie bringen uns eine Menge Vertrauen entgegen, wenn Sie uns diese Informationen anvertrauen. Das wissen wir zu schätzen.

Deswegen erwiedern wir dieses Vertrauen, indem wir darauf setzen, dass Sie Ihren Antrag dann auch über uns stellen, wenn wir eine gute Lösung für Sie gefunden haben. Denn erst für den vermittelten Vertrag bekommen wir unsere Vergütung. So lange das Vertrauen-gegen-Vertrauen-Prinzip ganz gut funktioniert, werden wir auch weiterhin die Risikovoranfrage als kostenlosen Service anbieten.

 

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Zuletzt aktualisiert am 03.10.2017 Berufsunfähigkeitsversicherung Risikovoranfrage