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Wer diagnostiziert Berufsunfähigkeit?

 

Wer diagnostiziert eigentlich die Berufsunfähigkeit, wenn man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann?

Matthias: "Berufsunfähigkeit ist keine Diagnose. Ein Arzt kann die verursachenden Beschwerden diagnostizieren. Ob Berufsunfähigkeit vorliegt, entscheidet der Versicherer."

Inhalt

 

Auf dem Weg zur Berufsunfähigkeit

Wenn Sie wegen einer andauernden Krankheit oder nach einem Unfall nicht mehr arbeiten können, soll die Berufsunfähigkeitsrente Ihr Einkommen (zumindest teilweise) ersetzen. Dazu müssen Sie vorher natürlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben. Sie waren oder sind in ärztlicher Behandlung. Ihre berufliche Tätigkeit können Sie bereits seit 6 Monaten nicht mehr in vollem Umfang ausüben. Vielleicht gibt Ihnen auch ein Arzt eine entsprechende Prognose, dass Sie mindestens 6 Monate lang nicht mehr arbeiten können. Nun müssen Sie also einen Leistungsantrag stellen, damit der Versicherer Ihren Anspruch prüfen und die Berufsunfähigkeitsrente auszahlen kann. Reicht dafür ein ärztliches Attest? Nein.

 

Krank und nicht arbeiten können – ist das Berfsunfähigkeit?

Klare Antwort: Nein. Wenn ein Arzt Sie krankschreibt, sind Sie arbeitsunfähig, aber nicht berufsunfähig. Das liegt daran, dass das zwei unterschiedliche Formen des nicht-mehr-arbeiten-Könnens sind. Die Unterschiede verstehen Sie leichter, wenn Sie die Artikel „Wann gilt man als arbeitsunfähig?“ und „Wann gilt man als berufsunfähig?“ lesen.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Muster 2016 Aber wer diagnostiziert Berufsunfähigkeit?

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Muster 2016. Grafikquelle: kvno.de


Und wer diagnostiziert die Berufsunfähigkeit?

Eine „Diagnose Berufsunfähigkeit“ gibt es in der Form nicht. Eine Diagnose bezieht sich auf eine Erkrankung, beispielsweise einen Bandscheibenvorfall. Den kann Ihr Hausarzt oder ein entsprechender Facharzt diagnostizieren. Ein solcher ärztlicher Nachweis ist Voraussetzung dafür, um überhaupt als berufsunfähig anerkannt zu werden. Der Arzt kann auch entscheiden, ob Sie damit akut arbeitsunfähig sind.

Um aber als berufsunfähig zu gelten, ist zusätzlich zur Diagnose zu klären, ob eine voraussichtlich dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung vorliegt. Diese Beeinträchtigung muss Sie in Ihrer letzten ausgeübten Tätigkeit (in der Regel zu mehr als 50%) einschränken.

Das bedeutet: Zusätzlich zur medizinischen Diagnose muss jemand eine Einschätzung abgeben, wie sich die Einschränkung auf Ihren zuletzt ausgeübten Beruf auswirkt. Dazu muss man natürlich möglichst genau wissen, wie Sie gearbeitet haben, solange Sie die Beschwerden noch nicht hatten. Der genannte Bandscheibenvorfall kann sich beispielsweise unterschiedlich stark auswirken, je nachdem, ob ein Verkäufer mal steht, mal sitzt ohne schwere Lasten zu heben, oder den ganzen Tag zwischendurch auch immer Kartons voller Waren herbeischaffen muss.

Deshalb wird der BU-Versicherer zahlreiche Fragen zur beruflichen Tätigkeit stellen – mit einiger Sicherheit deutlich mehr, als es ein Arzt macht, wenn er sie krankschreibt. Ihr Arzt kann dann eine Einschätzung abgeben, welche Tätigkeiten Sie noch ausüben können und welche nicht.

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Wer diagnostiziert, wer stellt die Berufsunfähigkeit fest?

Aus dem oben genannten Grund, sind es die Leistungsprüfer bei den Versicherern, die Sie überzeugen müssen, berufsunfähig zu sein. In den meisten Fällen können diese auf Aktenbasis (Diagnosen, Befunde, Auskünfte, Fragebögen) entscheiden. Schon allein aus Kostengründen werden nur in speziellen oder zweifelhaften Gründen nochmals Gutachter beauftragt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat sich im Januar 2016 dahingehend geäußert, dass nur in knapp 6% der damals ausgewerteten Leistungsfälle Gutachter beauftragt worden sein.

Außer der Art der gesundheitlichen Beschwerden und ihrer Auswirkung auf den letzten Beruf prüfen die Versicherer noch einige weitere Punkte im Rahmen der Leistungsprüfung: Zum Beispiel, ob eine Verweisungsklausel greift, ob Ihre Angaben im Versicherungsantrag korrekt waren, ob eine Ausschlussklausel Anwendung findet und anderes mehr. Auch das ist ein Grund, weshalb die Diagnosen Ihrer Ärzte allein nicht ausreichen, um als berufsunfähig anerkannt zu werden.

 

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Letzte Aktualisierung am 03.10.2017 Wer diagnostiziert Berufsunfähigkeit