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Die Arbeitsunfähigkeitsrente – ein Phantom wird gesucht

 

Rund 4.000 mal im Monat wird bei Google Deutschland nach einer Arbeitsunfähigkeitsrente gesucht. Dabei gibt es die gar nicht. Sind Sie auf der Suche nach einem Phantom?

Christine: "Das ist aber auch alles verwirrend! Muss man "Versicherungen" eigentlich studieren? ;-) "

Inhalt

 

Begriffsverwirrung um die Arbeitsunfähigkeitsrente

Mit Stand Sommer 2017 kennen wir keinen einzigen Anbieter einer Arbeitsunfähigkeitsrente in Deutschland. Wieso googeln dann so oft Menschen nach diesem Begriff? Vielleicht liegt das an der großen Begriffsverwirrung, die es im Versicherungswesen ausgerechnet im Bereich der Arbeitskraftabsicherung gibt. Infolgessen macht es Sinn,  die Begrifflichkeiten zu klären.

Arbeitsunfähig – berufsunfähig – erwerbsgemindert

Vielleicht stellen Sie sich einmal vor, jemand bekommt eine Erkrankung, die sich nach und nach verschlimmert. Der Kranke macht – bezogen auf seine Arbeitsfähigkeit – verschiedene Phasen mit.

Phase 1 Krankgeschrieben

Wer seinen aktuelle Tätigkeit vorübergehend aus Krankheitsgründen nicht ausüben kann, lässt sich von seinem Arzt krankschreiben. Offiziell nennt sich das arbeitsunfähig. Während der Zeit der Arbeitsunfähigkeit erfolgt in aller Regel eine ärztliche Behandlung. Gegen Ende der Arbeitsunfähigkeit wird man entweder wieder gesund genug zum arbeiten, oder wechselt in Phase 2 oder 3.

Arbeitsunfähigkeitsrente? Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Muster 2016

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Muster 2016. Grafiikquelle: kvno.de

Phase 2: Berufsunfähig

Wenn die Krankheit nicht nur vorübergehend war, sondern voraussichtlich dauerhafte Folgen verbleiben, gilt man in der Regel nicht mehr als arbeitsunfähig. Irgendwann endet auch die ärztliche Behandlung. Sofern dann noch gesundheitliche Folgen bestehen und man in seinem letzten Beruf nicht mehr voll arbeiten kann, gilt man (verallgemeinert) als berufsunfähig. Die meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen definieren „voraussichtlich dauerhaft“ als mindestens 6 Monate andauernd. „Nicht mehr voll arbeiten“ heißt meistens: Man muss zu mindestens 50% eingeschränkt sein.

Phase 3: Erwerbsgemindert

Sofern das Leiden andauert, sich verschlechtert, oder auch direkt die Folgen der Krankheit sehr einschränkend sind, kann man so eingeschränkt sein, dass man nicht nur seinen Beruf, sondern gar keine Erwerbstätigkeit von mindestens 3 Stunden am Tag mehr ausüben kann. Dann gilt man, wenn man in der Deutschen Rentenversicherung versichert ist, als voll erwerbsgemindert.

Gesundheitliche Einschränkungen und ihre finanziellen Folgen. Vereinfachtes Schema. (c) www.helberg.info

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Arbeitsunfähigkeitsrente – was kann gemeint sein?

Im Grunde genommen müssen wir raten, was jemand mit Arbeitsunfähigkeitsrente meinen kann. Es gibt die unterschiedlichsten Formen und Möglichkeiten, seine Arbeitskraft abzusichern. Hier betrachten wir nur den Normalfall pflichtversicherter Arbeitnehmer. Wiederum in die oben genannten Phasen eingeteilt, sind das die Folgenden.

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Absicherungsmöglichkeit bei Arbeitsunfähigkeit

  1. Krankengeld, nach 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit, wird maximal 78 Wochen lang durch die gesetzliche Krankenkasse gezahlt;
  2. Krankentagegeld, nach 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit, um die Differenz zwischen Krankengeld und Nettolohn zu schließen, wird gezahlt durch eine private Krankenversicherung (wenn man sie abgeschlossen hat…);
  3. Ratenschutz-Arbeitsunfähigkeitsversicherung, wird von manchen Banken zur Absicherung von Kreditraten gerne angeboten; meistens mit Karenzzeit und auf 1 Jahr befristet und mit allerlei „Wenns und Abers“;
  4. Berufsunfähigkeitsrente (BU-Rente) wegen Arbeitsunfähigkeit bzw. Krankschreibung: Das ist ein relativ neuer Baustein einiger privater Berufsunfähigkeitsversicherungen: Die BU-Rente wird dann nicht erst bei Berufsunfähigkeit (= dauerhafte Beeinträchtigung) gezahlt, sondern auch schon bei länger andauernder Arbeitsunfähigkeit. Meist verstehen die Versicherer darunter mindestens 6 Monate andauernd. Ohne eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist diese Rente wegen Arbeitsunfähigkeit nicht zu bekommen. Aus unserer Sicht kommt das einer Arbeitsunfähigkeitsrente noch am nächsten.

 

Absicherungsmöglichkeit bei Berufsunfähigkeit

  1. Berufsunfähigkeitsversicherung. Ende der Liste. Lassen Sie sich niemals nicht von irgendjemandem täuschen: Berufsunfähigkeit kann man ausschließlich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Mit nichts anderem. Allerdings gibt es unterschiedliche Formen: Die private Berufsunfähigkeitsversicherung, die betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung eines Versorgungswerks, die staatliche Berufsunfähigkeitsrente für vor 1961 Geborene. Am bekanntesten ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung, die man selber abschließen kann. Sie leistet in der Regel, wenn Berufsunfähigkeit von mehr als 50% länger als 6 Monate andauert, teilweise auch rückwirkend.

 

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Absicherungsmöglichkeit bei Erwerbsminderung

  1. Rente wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung aus der Gesetzlichen Rentenversicherung. Dabei gilt: Keine 3 Stunden am Tag mehr arbeiten können = voll erwerbsgemindert; noch zwischen 3 und 6 Stunden am Tag irgendeine Erwerbstätigkeit ausüben können = teilweise erwerbsgemindert;
  2. Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Das ist ein privat abgeschlossener Vertrag. Dabei geht es ebenfalls darum, dass man keinerlei Erwerbstätigkeit mehr ausüben kann. Die genaueren Umstände richten sich nach den Versicherungsbedingungen – und die unterscheiden sich recht stark.

Darüber hinaus gibt es weitere Absicherungsmöglichkeiten, wie z.B. die Dread Disease-Police, die Grundfähigkeitsversicherung, Multirentenversicherung, Unfallversicherung… Letztlich ist ihnen allen gemeinsam, dass nicht die Arbeitskraft Maßstab der Leistung ist, sondern der Eintritt oder die Folgen bestimmter Krankheiten und Leiden, sowie deren Auswirkungen auf den Körper. Folglich handelt es sich auch hier nicht um eine Arbeitsunfähigkeitsrente.

 

Fazit zur Arbeitsunfähigkeitsrente

Eine Arbeitsunfähigkeitsrente gibt es nicht. Jedoch zahlreiche andere Möglichkeiten, seine Arbeitskraft abzusichern. Am wichtigsten ist unseres Erachtens eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die ist im Gegensatz zur Arbeitsunfähigkeitsrente kein Phantom.

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Zuletzt aktualisiert am 03.10.2017 Arbeitsunfähigkeitsrente