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Bruttobeitrag, Nettobeitrag, Garantiebeitrag, Zahlbeitrag

 

Spätestens wenn Sie ein Angebot einer Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen, entdecken Sie darin Ausdrücke wie Bruttobeitrag, Nettobeitrag, Garantiebeitrag, Zahlbeitrag oder auch Tarifbeitrag. Hat das etwas mit Steuern oder Rabatten zu tun?

Matthias: "Ganz so einfach ist es leider nicht. Aber wir dröseln es für Sie auf."

Inhalt

 

Bruttobeitrag = Tarifbeitrag = Garantiebeitrag

Wenn Lebensversicherer kalkulieren, welchen Preis sie für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung vom Standard-Kunden haben müssen, rechnen sie meistens sehr vorsichtig. Sie gehen also davon aus, dass weit mehr Versicherte berufsunfähig werden könnten, als es aktuell real der Fall ist. Das macht auch Sinn, denn schließlich kann es in Zukunft ja wirklich einmal anders kommen. Auch dann muss der Versicherer finanziell noch in der Lage sein, die zugesagte Leistung zu erbringen.

Der so kalkulierte Beitrag nennt sich Bruttobeitrag. Oder Tarifbeitrag. Oder Garantiebeitrag. Jeder Versicherer kann dafür eine andere Bezeichnung wählen.


Die Sache mit der Überschussbeteiligung

Angenommen, ein Versicherer kalkuliert so vorsichtig wie oben beschrieben: Dann bedeutet das im Umkehrschluss, dass er gar nicht den vollen kalkulierten Bruttobeitrag bzw. Tarifbeitrag bzw. Garantiebeitrag benötigt. Der Versicherer hat mehr Geld, als er benötigt. Er erzielt Überschüsse. Entweder, weil wirklich weniger seiner Versicherten berufsunfähig werden. Oder auch, weil er das (noch) nicht benötigte Geld gewinnbringend anlegt. An diesen Überschüssen müssen die Kunden beteiligt werden. Das nennt sich Überschussbeteiligung. Einzige mögliche gesetzliche Ausnahme, um Kunden nicht daran zu beteiligen: Von vornherein, also bei Abschluss des Vertrages, wurde eine solche Beteiligung an den Überschüssen ausgeschlossen.

Da ein Versicherer nicht weiß, wie viele seiner Kunden nun wirklich berufsunfähig werden und wie das mit den Kapitalanlagen tatsächlich klappt, kann er die Höhe der Überschüsse nicht garantieren. Die Höhe der Überschussbeteiligung kann also schwanken. Immerhin wird sie für ein Jahr im Voraus festgelegt („deklariert“) und bleibt so lange unverändert, bis sie sich nicht mehr halten lässt.

 

Unterschiedliche Formen der Überschussbeteiligung

Es ist also gesetzlich vorgeschrieben, dass in der Regel Kunden an den Überschüssen „Ihres“ Versicherers beteiligt werden müssen. Nicht vorgeschrieben ist die Art, in der das geschehen soll. Im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es dafür drei unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Die häufigst angewandte Form der Überschussbeteiligung: Beitragsverrechnung. Das bedeutet: Vom Bruttobeitrag / Tarifbeitrag / Garantiebeitrag wird der dem Kunden zustehende Anteil an den Überschüssen sofort bei Zahlung abgezogen. Man muss also nicht den vollen Beitrag zahlen, sondern einen niedrigeren. Dieser Beitrag nennt sich Zahlbeitrag oder auch Nettobeitrag. Siehe Grafik.

Garantiebeitrag – Überschussbeteiligung = Zahlbeitrag

Berufsunfähigkeitsversicherung: Garantiebeitrag minus Überschussbeteiligung gleich Zahlbeitrag. Bruttobeitrag, Tarifbeitrag, Nettobeitrag (c) www.helberg.info

 

  • Die zweite Variante der Überschussbeteiligung: Bonusrente. Das bedeutet: Man zahlt tatsächlich den vollen Bruttobeitrag / Tarifbeitrag / Garantiebeitrag. Aus dem überschüssigen Anteil wird eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsrente finanziert. Sie kommt im Leistungsfall als „Bonus“ zu der garantierten Berufsunfähigkeitsrente hinzu.
  • Dritte Variante der Überschussbeteiligung: Ansammlung. Das bedeutet: Auch hier zahlen Sie tatsächlich den vollen Bruttobeitrag / Tarifbeitrag / Garantiebeitrag. Der Versicherer legt Ihren Anteil an den Überschüssen an: In den normalen Kapitalanlagen des Versicherers, oder auch in Fonds. So lange, bis Sie sich die Summe auszahlen lassen, spätestens, wenn der Vertrag endet. Falls Sie also gern „Geld zurück“ hätten, falls Sie nicht berufsunfähig werden, ist das eine Möglichkeit, wie es funktionieren kann.

 

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Garantiebeitrag = Zahlbeitrag?

Wie oben erwähnt kann ein Versicherer auch grundsätzlich eine Überschussbeteiligung ausschließen. Das kommt bislang hauptsächlich bei Lebensversicherern aus dem Ausland vor. Da es keine Überschüsse gibt, zahlt man den Garantiebeitrag. Anders ausgedrückt: Der Zahlbeitrag ist genau so hoch, wie der Garantiebeitrag. Bei einer Änderung der Überschüsse des Versicherers ändert sich also nicht der Beitrag, den man zahlen muss. Folglich stellt sich die Frage, welche „Stellschrauben“ ein solcher Versicherer nutzen wird, falls dessen Kalkulation einmal nicht mehr aufgehen sollte?

 

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Zuletzt aktualisiert am 10.10.2017 Bruttobeitrag Nettobeitrag Garantiebeitrag Zahlbeitrag