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10 Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps für mehr Durchblick

 

Berufsunfähigkeitsversicherung TippsBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps kann man nie genug bekommen. Denn ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung erst einmal abgeschlossen, stehen die Bedingungen für die gesamte Laufzeit fest.

Diese 10 Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps können zwar keine individuelle Beratung ersetzen, aber die Grundlage einer solchen darstellen. Je besser Sie informiert und vorbereitet sind, desto sicherer können Sie sein, alles richtig zu machen.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Worauf achten? Das Tagesbriefing für die Versicherungswirtschaft empfiehlt unsere Tipps als „Mini-Handbuch für den Abschluss einer BU-Versicherung“.

 

Übersicht Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipp 1: Höhe der BerufsunfähigkeitsrenteBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 1: Wie hoch sollte die Berufsunfähigkeitsrente sein?

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipp 2: Dynamik, Nachversicherung und AnpassungBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 2: Das Absicherungsniveau halten.

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipp 3 : Leistungsdynamik: Die Dynamisierung der auszuzahlenden BerufsunfähigkeitsrenteBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 3: Garantiert mehr Geld, wenn es drauf ankommt.

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipp 4: DauerBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 4: Vertragsdauer & Versicherungsdauer?

Berufsunfähikgeitsversicherung Tipp 5Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 5: Einsteiger-, Starter- und Studententarife

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipp 6 : ArbeitskraftabsicherungBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 6: Das ganze Thema Arbeitskraftabsicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipp 7: Wenn, dann richtigBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 7: Wenn, dann richtig

 

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipp 8: KombiprodukteBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 8: Kombiverträge mit Lebens-, Renten-, Riester-, Rürupversicherungen?

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipp 9: BU und SteuernBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 9: Berufsunfähigkeitsversicherung zum Steuern sparen?

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipp 10: Wie Sie Fehler bei Antragsstellung vermeidenBerufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 10: Wie Sie weitere Fehler bei der Antragsstellung vermeiden

 

BU-Tipp 1: Welche Rentenhöhe?

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – Tipp Nr. 1: Wie hoch sollte die Berufsunfähigkeitsrente sein?

„Wie hoch sollte die Berufsunfähigkeitsrente abgeschlossen werden?“, lautet eine häufige Frage. Das ist abhängig von Ihrer individuellen Ausgangslage: Haben Sie neben Ihrem beruflichen Einkommen weitere Einkommensquellen, z.B. aus Vermietung und Verpachtung, aus Kapitaleinkünften? Haben Sie Ansprüche aus einem Versorgungswerk, oder der gesetzlichen Rentenversicherung? Besteht vielleicht schon eine kleine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Was bliebe Ihnen noch an Einkommen, wenn Sie ab morgen nicht mehr arbeiten könnten? Welche Ausgaben laufen weiter? Worauf könnten Sie verzichten? Was ist mir Ihrer Altersversorgung?

Vielleicht können Sie einige dieser Fragen nicht spontan beantworten? Hier daher ein paar Anhaltspunkte: Wenn Sie nur für sich allein sorgen müssen und keine weiteren Einnahmen außer denen aus Ihrer Erwerbstätigkeit haben, sollten Sie gar nicht erst über weniger als 1.000. EUR Berufsunfähigkeitsrente im Monat nachdenken: Kleine BU-Renten führen zu schnell dazu, dass Sie zusätzlich Sozialleistungen (z.B. Hartz IV) in Anspruch nehmen müssen. Ihre private Vorsorge wird dabei auf die Sozialleistungen angerechnet, bis Sie den Betrag erhalten, den Sie auch ohne private Vorsorge bekommen würden.

Wenn Sie bereits Ansprüche aus der Gesetzlichen Rentenversicherung auf eine Erwerbsminderungsrente haben, gibt es drei mögliche Szenarien Ihrer Absicherung, wenn Sie berufsunfähig werden:

  1. Sie erhalten Ihre private Berufsunfähigkeitsrente, aber weder die volle noch die halbe Erwerbsminderungsrente aus der Gesetzlichen Rentenversicherung;
  2. Sie erhalten ebenfalls Ihre private Berufsunfähigkeitsrente und die halbe Erwerbsminderungsrente aus der Gesetzlichen Rentenversicherung;
  3. Sie erhalten sowohl Ihre private Berufsunfähigkeitsrente, als auch die volle Erwerbsminderungsrente aus der Gesetzlichen Rentenversicherung.

Alle drei Szenarien sind realistisch. Das macht die Bestimmung der „richtigen“ Höhe der Berufsunfähigkeitsrente leider nicht leichter.  In unseren Analysen, die Sie im Zuge der Beratung erhalten, berechnen wir überschlägig die Höhe der Rente in der Berufsunfähigkeitsversicherung so, dass sie zusammen mit der halben Erwerbsminderungsrente in etwa das Niveau des Nettoeinkommens ergibt. Ob das dann wirklich passt, hängt immer auch vom Einzelfall ab.

Hier noch kurz eine Grafik, die den Übergang vom Nettoeinkommen in gesunden Tagen über Lohnfortzahlung, Krankengeld, Krankentagegeld bis zur Berufsunfähigkeit und eventueller Erwerbsminderung darstellt:

Schema gesund arbeitsunfähig berufsunfähig Quelle: helberg.info

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

Je näher die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente sich Ihrem Nettoeinkommen annähert, auf desto weniger müssen Sie im Fall der reinen Berufsunfähigkeit verzichten. Berücksichtigen Sie auch, dass (abhängig vom Einzelfall) Steuern und Krankenkassenbeiträge auf die Berufsunfähigkeitsrente fällig werden können. Nicht alle Versicherer lassen eine 100% -Absicherung des Nettoeinkommens zu.

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BU-Tipp 2: Das Absicherungsniveau halten

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – Tipp Nr. 2: Warum Dynamisierung, Nachversicherungsgarantien und Anpassungsoption so wichtig sind

Nichts bleibt, wie es ist. Das gilt insbesondere auch für die Kaufkraft des Geldes. Egal, in welcher Höhe Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen: Achten Sie darauf, dass das Recht zur Dynamischen Anpassung ohne erneute Gesundheitsprüfung mindestens bis zum Alter von 55 Jahren, besser bis 65, enthalten ist. Nur so können Sie Ihr Absicherungsniveau halten und der Geldentwertung durch Inflation etwas entgegensetzen. Dynamik ist Ihr Recht, keine Pflicht. Sie können in der Regel in zwei Jahren hintereinander der Dynamisierung widersprechen, nur im dritten Jahr müssen Sie einmal die Dynamisierung ‚mitmachen’, damit der Versicherer auch weiterhin die Dynamik anbietet. 5% Dynamik pro Jahr bieten Spielraum, die Erhöhungen nach Bedarf mitzumachen und das Absicherungsniveau vielleicht sogar zu verbessern.

Wollen oder müssen Sie mit einer relativ geringen Berufsunfähigkeitsrente Ihren Vertrag beginnen (z.B. weil Sie sich bereits als Schüler, Student, oder Azubi absichern und auf jeden Euro achten müssen), achten Sie auf ausreichend hohe Nachversicherungsgarantien, Erhöhungs- und Anpassungsoptionen ohne erneute Gesundheits-, besser ohne erneute Risikoprüfung. So können Sie Ihre Absicherung aufstocken, sobald die finanziellen Mittel vorhanden sind, oder weiterer Bedarf gegeben ist. Eine solche Option sollte nach Möglichkeit auch ohne besonderen Anlass (wie Heirat, Kinder, Ausbildungsabschluss) innerhalb der ersten Jahre nach Vertragsschluss zumindest für junge Leute möglich sein.
Lesen Sie hier meinen Blog Beitrag zu den sehr unterschiedlichen Versicherungsbedingungen zur Dynamisierung der Berufsunfähigkeitsversicherung und meiner darauf beruhenden Kritik am Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2011 der Zeitschrift Finanztest.

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BU-Tipp 3: Garantiert mehr Geld, wenn es drauf ankommt

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – Tipp Nr. 3: Garantierte Leistungsdynamik.

Wenn Sie wirklich einmal berufsunfähig werden sollten, spielt die Dynamisierung eine besondere Rolle, da ja auch die Berufsunfähigkeitsrente, von der Sie Ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise bestreiten müssen, auf Dauer an Kaufkraft verliert. Üblicherweise erfolgt eine Erhöhung nur dann, wenn der Versicherer Überschüsse für diesen Zweck erwirtschaften konnte. Überschüsse können aber nicht garantiert werden. BU Tipp: Einige Anbieter bieten daher die Möglichkeit an, gegen Zahlung eines Zusatzbeitrages die Höhe der auszuzahlenden Berufsunfähigkeitsrente mit Garantie um z.B. 2% oder 3% pro Jahr zu erhöhen, eventuelle Überschüsse können dann noch hinzukommen. So erhalten Sie sich die Kaufkraft, wenn Sie über viele Jahre eine BU-Rente beziehen müssen.

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BU-Tipp 4: Vertragsdauer & Versicherungsdauer

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – Tipp Nr. 4: Welche Dauer der Absicherung, welche Laufzeit des Vertrages ist empfehlenswert?

Bei Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung müssen Sie sich entscheiden, wie lange Sie versichert sein wollen und bis zu welchem Alter eine potentielle Berufsunfähigkeitsrente gezahlt werden soll. Egal, wie Ihre Lebensplanung aussieht: Niemand kann die Zukunft vorhersehen. Aus der Perspektive, wie man am besten ein Risiko absichert, kann der Rat im Normalfall nur lauten: Versicherungsdauer und Leistungsdauer der Berufsunfähigkeitsversicherung bis zu einem möglichen Eintritt in die Altersrente vornehmen, also nach Möglichkeit bis zum Alter 67.
Wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung mit 60 Jahren endet und Sie mit 61 berufsunfähig werden, bedeutet das nicht nur ‚Pech’. Selbst bei einer Absicherung von nur 1.000.- € Berufsunfähigkeitsrente im Monat können Ihnen in einer solchen Konstellation bis zu 84.000 EUR Verlust entstehen.
Gerade die letzten Jahre vor der Altersrente entscheiden außerdem in bedeutendem Maße über deren Höhe. Je früher Sie in Altersrente gehen müssen, desto höher werden die Abschläge sein, desto weniger Zeit hat bei einer privaten Absicherung das Kapital, sich zu verzinsen.
Es ist überhaupt kein Problem, eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufzugeben, wenn man sicher sein kann, dass man deren Leistungen nicht mehr braucht – es gibt aber in der Praxis faktisch keine Chance, die Versicherungs- und Leistungsdauer zu verlängern, wenn man mit 60 Jahren feststellt, dass man den Schutz doch noch länger braucht. Nicht das Herauskommen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Herausforderung, sondern das Hineinkommen.
Lesen Sie dazu auch den Blog-Eintrag Kann man eine Berufsunfähigkeitsversicherung verlängern?

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BU-Tipp 5: Einsteiger-, Starter-, Studententarife

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – Tipp Nr. 5: Was bringen Einsteiger-, Starter -, Schüler- und Studententarife?

Manche Versicherer bieten im Wissen um den schmalen Geldbeutel junger Menschen Tarife für die Berufsunfähigkeitsversicherung mit zunächst besonders niedrig kalkulierten Prämien an. Oftmals wird die Versicherungsdauer dabei auf z.B. Alter 30 beschränkt und das Recht zur Verlängerung ohne erneute Gesundheitsprüfung vorgesehen. Da das Risiko, bis zum Alter 30 berufsunfähig zu werden nicht sehr hoch ist, können so günstige Versicherungsprämien kalkuliert werden. Andere Varianten reduzieren die Beiträge in den ersten Jahren und erhöhen dafür die Beiträge deutlich für die restlichen Jahre. Wiederum andere Anbieter kalkulieren Jahr für Jahr den Beitrag, was anfangs sehr günstig aussieht, ab der Hälfte der Laufzeit jedoch deutlich teurer ist. Der Nachteil einiger dieser Konstruktionen liegt darin, dass heute noch niemand sagen kann, zu welchen Konditionen (Versicherungsbedingungen und Versicherungsprämien) Sie sich dann in 5, 10, oder gar 15 Jahren werden nachversichern können. Der niedrigere Beitrag am Anfang führt oft zu einer über die gesamte Laufzeit gerechnet höheren Beitragssumme. BU Tipp: Mancher als Schülertarif, oder Studententarif bezeichnete Versicherungsschutz entpuppt sich bei näherer Hinsicht sogar als reine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die lediglich die Option einer Umwandlung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung behinhaltet.

Nutzen Sie Einsteigertarife und Starttarife nur dann, wenn Sie sich sonst wirklich keine Berufsunfähigkeitsversicherung leisten können. In einem solchen Fall sind sie besser, als gar keine Absicherung.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps von Helberg

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps - lieber vorher informieren, als hinterher wundern! Die häufigsten Fragen und besten Antworten im ÜBerblick.

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps

10 Tipps für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

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BU-Tipp 6: Das ganze Thema Arbeitskraftabsicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – Tipp Nr. 6: Das ganze Thema Arbeitskraftabsicherung sehen

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist nur eine – wenn auch möglicherweise die wichtigste – Absicherungsmöglichkeit gegen die Folgen des Verlusts der Arbeitskraft.

Deutlich früher greift eine  Krankentagegeldversicherung, die beispielsweise für Arbeitnehmer bereits nach 6 Wochen der Arbeitsunfähigkeit einspringt und ab da Einkommensverluste bei einer Arbeitsunfähigkeit reduziert. Das Krankengeld aus der Gesetzlichen Kraneknversicherung beträgt schließlich nur etwa 70-75% vom Nettogehalt.

Die Hürde, um Leistungen aus einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu bekommen, liegt hingegen deutlich höher, als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung, da sie nur leistet, wenn man überhaupt nicht mehr arbeiten kann, auf den konkreten Beruf kommt es dabei nicht an.

Weitere Absicherungen sind solche beim Eintritt oder auch der Diagnose Schwerer Krankheiten (Dread Desease-Policen), gegen den Verlust von Grundfähigkeiten wie Gehen, Stehen, Treppensteigen können, gegen Unfälle, die zur Invalidität führen, sowie mehr und mehr Kombinationen aus diesen Versicherungsformen. Manchmal kann eine solche Alternative wegen des Gesundheitszustandes, der niedrigeren eigenen Anforderungen an den Versicherungsschutz, oder als Ergänzung sinnvoll sein.

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BU-Tipp 7: Wenn, dann richtig

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – Tipp Nr. 7: Wenn Berufsunfähigkeitsversicherung, dann richtig

Wenn Sie sich für den Fall absichern wollen, dass Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, dann geht es um viel Geld. Für Sie selbst, aber auch für den Versicherer. Selbst nur 1.000.- EUR Berufsunfähigkeits-Rente x 12 Monate x 35 Jahre ergibt immerhin eine Summe von 420.000 EUR um die es hier geht: Für Sie, wie für den Versicherer. Je besser, je kundenfreundlicher die Versicherungsbedingungen Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung sind, je klarer alles formuliert ist, desto leichter werden Sie es haben, Ihre berechtigten Ansprüche durchzusetzen. Nichts ist kräftezehrender, als wegen einer Leistung aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung vor ein Gericht ziehen zu müssen, unter Umständen sogar durch mehrere Instanzen.
BU Tipp: Lassen Sie sich nicht wegen ein paar Euro weniger Versicherungsbeitrag auf Tarife mit nur mittelmäßigen Versicherungsbedingungen ein, der Bumerang kann im Leistungsfall zurückkommen.
Selbst bei intensivem Studium der Versicherungsbedingungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung werden Sie feststellen, dass kein Versicherer wirklich alle nur erdenkbaren positiven Versicherungsklauseln anbietet. Jeder Tarif hat seine Vor- und Nachteile. Übrigens: Die Versicherungsbedingungen stehen für die gesamte Laufzeit des Vertrages fest und können nur in wenigen Situationen geändert werden, z.B. bei Gesetzesänderungen oder höchstrichterlicher Rechtssprechung. Um so größer ist deren Bedeutung bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

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BU-Tipp 8: Kombiverträge?

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – BU Tipp Nr. 8: Kombination einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Lebens-, Renten-, Riester-, Rürupversicherung?

Altersvorsorge und Absicherung der Arbeitskraft sind zwei unterschiedliche Baustellen. Die wichtigere Baustelle ist zunächst die Absicherung der Arbeitskraft – denn wenn man kein Geld mehr verdienen kann, kann man auch nicht sparen. Hat man das Thema Arbeitskraftabsicherung abgearbeitet und es ist noch Geld da, kann man sich – am besten, sofern Rücklagen in Höhe von mindestens 3 Monatseinkünften vorhanden sind – auch dem Thema Altersvorsorge widmen und wird dabei berücksichtigen müssen, dass diese auch im Fall einer Berufsunfähigkeit abgesichert sein sollte.

Hängt man die Berufsunfähigkeitsversicherung als Zusatzversicherung (=BUZ) an eine Kapitallebensversicherung, Risikolebensversicherung, Riesterrentenversicherung, Rüruprentenversicherung an (damit man „auch etwas herausbekommt, wenn man nicht berufsunfähig wird“), hat in der Regel die Hauptversicherung Vorrang vor der Zusatzversicherung: Will man die Hauptversicherung – also den Sparvertrag – einmal wieder loswerden, oder wegen temporären Geldmangels beitragsfrei stellen, ist meist auch die BUZ (BU-Zusatzversicherung) unmittelbar betroffen, was fatale Folgen haben kann. Das gilt unter Umständen sogar bereits bei dynamischen Anpassungen, wenn der Versicherungstarif eine bestimmte prozentuelle Aufteilung zwischen Haupt- und Zusatzversicherung vorsieht, oder auch das Steuerrecht, wie zum Beispiel bei Rürup- bzw. Basisrenten.

Trennen Sie Risikovorsorge von Sparvorgängen, erhalten Sie sich Ihre Flexibilität.
Lesen Sie dazu auch meinen Blogbeitrag zu den von Strukturvertrieben und Vertrieben (hier MLP) gern vermittelten Kombiprodukten: Basisrente mit BUZ: Böses Erwachen bei Wechseloption?

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BU-Tipp 9: Berufsunfähigkeitsversicherung zum Steuern sparen?

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – Tipp Nr. 9: Berufsunfähigkeitsversicherung und Steuern  – ein berechtigtes Verkaufsargument?

Wer kaum oder wenig Steuern zahlt, hat auch kein steuerliches Problem. Wenn Ihnen ein Steuervorteil bei der Absicherung der Arbeitskraft schmackhaft gemacht wird, vergessen Sie nicht, dass die Wurst zwei Enden und die Medaille zwei Seiten hat. Was sich in der Einzahlungsphase gut anhören mag (steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge), kann im Fall der Auszahlung vollkommen anders klingen (nachgelagerte Besteuerung = volle Steuerpflicht auf die ausgezahlte Rente). Was bleibt dann noch von der Berufsunfähigkeitsrente übrig? Behalten Sie selbst die Entscheidungsfreiheit für Ihre existenziell wichtigsten Absicherungen, wie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Organisieren Sie diese nicht (komplett) über die betriebliche Altersversorgung (in der der Arbeitgeber Versicherungsnehmer wird und damit ‚das Sagen‘ hat) – und was passiert eigentlich im Leistungsfall, geht die Post über die Personalabteilung? Machen Sie nicht vermeintliche oder reale Steuervorteile zum Auswahlkriterium Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung.

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BU-Tipp 10: Fehler bei Antragsstellung vermeiden

Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps – Tipp Nr. 10: Wie Sie weitere Fehler bei der Antragsstellung vermeiden

Sie können sich den Berufsunfähigkeitsversicherer vielleicht gar nicht ‚aussuchen‘: Es ist der Versicherer, der entscheidet, ob er Ihnen Ihr Risiko abnehmen möchte, oder nicht. Kein Versicherer muss Sie versichern. Ob er das will, ist neben Ihrem Beruf auch abhängig von eventuell gefährlich eingeschätzten Hobbys, vor allem aber Ihrem früheren und aktuellen Gesundheitszustand.

Falsche oder unvollständige Angaben können den Versicherer noch viele Jahre nach Vertragsbeginn zum Rücktritt bzw. zur Anfechtung des Vertrages berechtigen, wie Sie in dem Artikel „Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht“ lesen können.

Die von Ihnen gezahlten Beiträge kann der Versicherer dann behalten und gleichwohl die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente rechtmäßig verweigern: Einen „BU-GAU“ nennen wir das. Sind erschwerende Umstände bei Ihnen vorhanden, was manchmal bei einem Heuschnupfen bereits der Fall sein kann, macht es Sinn, nicht einfach mal irgendwo einen Versicherungsantrag zu stellen und damit das Risiko einer Eintragung in die Sonderwagnisdatei HIS der Versicherer einzugehen. Meist besser ist eine sogenannte Risikovoranfrage , um das (nicht verbindliche) Votum unterschiedlicher Versicherer einzuholen. Auch zu ein und derselben Vorerkrankung kann es durchaus vollkommen unterschiedliche Einschätzungen verschiedener Versicherer geben. Das können Sie für sich nutzen – wenn Sie es gleich richtig machen.

Berufsunfähigkeitsversicherung – der Überblick.

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