Heute noch im Kinderwagen, später vielleicht Ärztin, Ingenieurin, Handwerker oder etwas ganz anderes. Wie früh kann man die reale Möglichkeit einer späteren Berufsunfähigkeit des eigenen Kindes absichern?
Genau darum geht es im Gastbeitrag im VersicherungsJournal vom 29. September 2026. Matthias Helberg hat ihn gemeinsam mit Frank Schoenen, seines Zeichens Co-Bereichsleiter Leben/Kranken Markt, Produkte & Prozesse DACH bei der Deutschen Rückversicherung AG, verfasst.
Immer mehr Eltern sind für das Thema BU-Absicherung ihrer Kinder sensibilisiert. Im Zweifelsfall, weil es mit der eigenen BU nicht rechtzeitig geklappt hat. Daher würden Sie gern den Gesundheitszustand ihres Kindes für einen späteren BU-Abschluss „einfrieren“. Eine umfassende BU-Absicherung wünschen sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht unbedingt. Schließlich kommt es eher selten vor, dass Kinder bereits während der Schulzeit berufsunfähig werden.
Fünf Puzzleteile und eins, das fehlt
Fünf Puzzleteile zur Absicherung der Jüngsten stellen wir in unserem Programm zur Kinderabsicherung bereits vor. Aus unserer Sicht sollte das Ziel so gut wie immer eine gute BU sein. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler ist auch bereits ab 6 Jahren möglich. Aber sie hat eben ihren Preis – viele Jahre, bevor es real zu einem höheren Risiko einer Berufsunfähigkeit kommt. Ein Puzzleteil für die frühe Absicherung fehlt noch.
Das Konzept „BU-Tresor“ der Deutschen Rück greift diesen Wunsch auf. Eine Anwartschaft soll den späteren BU-Abschluss ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglichen. Der Zeitpunkt bleibt dabei flexibel.
Entscheidend für den Nutzen bleibt die spätere Umsetzung. Erst wenn aus der Anwartschaft eine BU-Versicherung geworden ist, besteht der entsprechende Schutz. Deshalb steht für uns fest, dass man Eltern mit einer solchen Vertragskonstellation immer wieder darauf hinweisen muss, rechtzeitig die Option zu ziehen und eine „richtige BU“ für ihre Kinder abzuschließen: dann ganz ohne Furcht, dass der Wechsel aus Gesundheitsgründen nicht mehr möglich sein könnte.
Einen „kleinen“ Haken hat das Konzept des BU-Tresor: bisher gibt es keinen Lebensversicherer, der es Endkunden anbietet. Warum eigentlich nicht?
Danke an Frank Schoenen für den gemeinsamen Beitrag und an die Redaktion des Versicherungsjournals für die Veröffentlichung!
Ich bin Jenny – KI-Assistentin bei Helberg


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