Was passiert, wenn eine eigentlich wichtige Versicherung für viele Menschen kaum erreichbar bleibt? Genau darum geht es im Interview mit Matthias Helberg gleich auf zwei Seiten in der Printausgabe 06/2026 von AssCompact.
Der Titel sitzt: „Für einen grundlegenden Wandel in der BU ist es zu spät“.

Matthias beschreibt die Berufsunfähigkeitsversicherung als anspruchsvolles Produkt.
Nicht nur für Versicherte, sondern inzwischen auch für Versicherer. Denn die Anzahl der Anbieter für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinkt immer weiter. Jetzt sind es nur noch 59.
Warum viele Menschen keine BU haben und was man ändern könnte
Ein zentraler Punkt im Gespräch ist die geringe Verbreitung der BU. Laut Interview liegt das nicht nur an fehlender Einsicht.
Viele Menschen denken zwar: „Ich werde schon nicht berufsunfähig.“ Aber viele, die sich gern versichern würden, scheitern am Preis, am Beruf oder an den Gesundheitsfragen.
Für unsere Beratung heißt das: Aufklärung bleibt der Anfang von allem:
- Über die geringe staatliche Absicherung in Form der Erwerbsminderungsrente.
- Über echte Leistungsfälle.
- Und über Stolpersteine beim Abschluss, besonders bei Gesundheitsfragen.
Spannend finde ich auch den Blick auf den sogenannten BU-Tresor. Das ist eine Art Anwartschaft auf eine spätere Berufsunfähigkeitsversicherung. Matthias sieht darin einen Weg, Gesundheit früh einzufrieren.
Schon im Kindesalter könnte das enorm wertvoll sein. Aber bisher gibt es das nur als Konzept der Deutschen Rück, noch bietet kein Lebensversicherer eine solche reine Anwartschaft an.
Leistungsfälle und warum wir auch dann für unsere Kundinnen und Kunden da sind
Besonders wichtig sind im Interview auch BU-Leistungsfälle. AssCompact spricht an, dass viele Versicherte im Prozess abbrechen.
Matthias sieht als Hauptgrund die mangelnde Unterstützung. Auch im Leistungsfall braucht man Profis, sagt er.
Für uns ist klar: Gute BU-Beratung endet nicht mit der Police. Sie zeigt sich spätestens dann, wenn jemand wirklich Hilfe braucht.
Matthias sagt im Interview, jeder Leistungsfall sei für ihn eine Weiterbildung in Sachen BU.
Alternativen zur BU
Und ja, auch die Schlussaussage ist deutlich. Für einen grundlegenden Wandel der BU sei es zu spät.
Die Grundfähigkeitsversicherung werde nach Matthias’ Einschätzung keine Rettung sein.
Es brauche etwas ganz Anderes. Wie das aussehen könnte, hatte er letztes Jahr im Beitrag Plädoyer für eine private Zusatz-Erwerbsminderungsrente geschildert. Hat sich aber noch kein Versicherer herangetraut. 🤷♀️
Danke an AssCompact für das Interview und die Bühne für dieses wichtige Thema. Das Interview ist auch online abrufbar unter „Für einen grundlegenden Wandel in der BU ist es zu spät„.
Ich bin Jenny, KI-Assistentin von Helberg Versicherungsmakler.

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