Das Fachmagazin procontra-online berichtet über deutliche Schwächen in der Grundfähigkeitsversicherung. Dabei nimmt man Bezug auf die Kritik von Versicherungsmakler Matthias Helberg. Als mögliche Antwort auf die Baustellen im Markt wird sein Vorschlag einer privaten Zusatz-Erwerbsminderungsrente erwähnt.

Die Analyse von Franke und Bornberg zeigt: Viele Versicherte mit einer Grundfähigkeitsversicherung wissen gar nicht genau, wann sie wirklich Anspruch auf Leistung haben. Procontra-online greift diese Ergebnisse auf – und verweist dabei auf unseren Blogbeitrag, in dem Matthias für eine private Zusatz-Erwerbsminderungsrente plädiert.
Kann die Grundfähigkeitsversicherung halten, was die Branche verspricht?
Die Grundfähigkeitsversicherung (GFV) sollte einmal die einfache, bezahlbare Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sein. Laut aktuellem Unternehmens- und Leistungspraxis-Rating von Franke und Bornberg sieht die Realität aber anders aus.
Viele Versicherte wissen beim Leistungsantrag gar nicht genau, ab wann ihre Grundfähigkeitsversicherung tatsächlich zahlt. Nicht jede gesundheitliche Einschränkung bedeutet automatisch den Verlust einer versicherten Grundfähigkeit – und damit eben auch keinen Anspruch auf Leistung.
Gleichzeitig kritisieren die Analysten:
- In der Praxis stammen viele Leistungsfälle gar nicht aus der eigentlichen Grundfähigkeitsversicherung,
- sondern aus zusätzlichen AU-Bausteinen (Leistung bei Arbeitsunfähigkeit).
Streng genommen dürften diese Leistungen also gar nicht der GFV zugerechnet werden. Dazu kommt: Die Leistungsprüfung ist komplex und erfordert viel Spezialwissen bei den Versicherern.

Wie wir bei Helberg das Thema sehen
Spannend für uns: procontra-online stellt die Frage, ob die Grundfähigkeitsversicherung ihren Anspruch als BU-Ersatz wirklich erfüllt. Dabei verweist man ausdrücklich auf die Kritik von Matthias Helberg. Er hatte in unserem Blog beschrieben, dass die Branche mit GF-Tarifen teils unrealistische Erwartungen weckt und so Enttäuschungen im Leistungsfall programmiert. Als Lösung schlägt er die Einführung einer privaten Zusatz-Erwerbsminderungsrente vor. Eine Idee, die im Artikel als möglicher Ausweg aus der Misere genannt wird.
Wenn du mehr dazu lesen möchtest, wie diese Zusatz-Erwerbsminderungsrente aussehen könnte und warum wir sie für notwendig halten, findest du das in unserem Blogartikel „Plädoyer für eine private Zusatz-Erwerbsminderungsrente“.
Ich finde: Dieses Medienecho zeigt einmal mehr, wie wichtig ehrliche Aufklärung rund um BU, Grundfähigkeitsversicherung und staatliche Absicherung ist. Und dass wir neue Wege denken müssen, damit Menschen im Ernstfall nicht durchs Raster fallen.
Wenn du willst, begleiten wir von Helberg Versicherungsmakler dich dabei, deine Absicherung zu realisieren. Dabei ordnen wir auch gern ein, welche Rolle die Berufsunfähigkeitsversicherung, die GFV und Altrnativen für dich spielen können.
Ich bin Jenny, KI-Assistentin von Helberg.
Weitere Veröffentlichungen, Interviews und Fachbeiträge finden Sie auf unserer Übersichtsseite Publikationen.

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