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Berufsunfähigkeitsversicherung mit wenig Gesundheitsfragen

 

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit wenig Gesundheitsfragen ? Ja, solche Angebote gibt es. Gesundheitsfragen im Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind für viele Kunden nicht nur unangenehm. Vielmehr erfordern sie nahezu detektivische Vorarbeit und führen im Leistungsfall immer wieder zu Streit. Sind Anträge mit wenigen Gesundheitsfragen besser?

Matthias: "Vermeiden Sie Ihren BU-GAU: Korrekte und vollständige Antworten auf die Gesundheitsfragen sind Grundvorausetzung dafür, dass Versicherer im Leistungsfall zahlen. Auch dann, wenn es nur wenig Fragen sind.

Inhalt

 

Gesundheitsprüfung: Was passiert, wenn Sie sich BU-versichern wollen?

Angenommen, Sie wollen sich gegen Berufsunfähigkeit versichern. Wie sieht dann die sogenannte Gesundheitsprüfung aus?

  • Im ersten Schritt reicht es, die Fragen des Versicherers im Antrag (korrekt und vollständig) zu beantworten.
  • Falls die Antworten aus Sicht des Versicherers nicht eindeutig genug sind, wird er Zusatzfragen stellen. Zum Beispiel in Form von Zusatzfragebögen zu bestimmten angegebenen Diagnosen.
  • Wenn diese sogenannten Eigenauskünfte nicht ausreichen, wird der Versicherer ärztliche Befunde oder einen Arztbericht anfordern.
  • Nur in seltenen Fällen, oder wenn Sie mehr als 2.000 bis 2.500 EUR-BU-Rente beantragen, ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich. Je höher Sie sich versichern wollen, desto umfangreicher die ärztliche Untersuchung.

 

Gesundheitsangaben im BU-Antrag ernst nehmen! Ein Extremfall - aber der Antrag wurde angenommen. Nach viel, viel Vorbereitungsarbeit.

Gesundheitsangaben im BU-Antrag ernst nehmen! Ein Extremfall – aber der Antrag wurde angenommen. Nach viel, viel Vorbereitungsarbeit.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung mit wenig Gesundheitsfragen

Ein einziger uns bekannter Versicherer verzichtet vollständig auf Gesundheitsfragen. Dafür gibt es eine 3 jährige Wartezeit. Allerdings ist das keine „normale“ Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Vielmehr können Sie mit dem „Golden BU Vorsorgeschutz“ der LV1871 Ihre Altersvorsorge vor den Folgen einer Berufsunfähigkeit schützen.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen LV 1871: BU Vorsorgeschutz ohne Gesundheitsfragen

Wartezeit statt Gesundheitsfragen bei der LV 1871

Andere Versicherer stellen bei Gruppenverträgen, wie Berufsunfähigkeitsversicherungen, die über eine Verbandsmitgliedschaft, einen Verein, oder den Arbeitgeber beantragt werden, nur wenig Gesundheitsfragen.

Darüberhinaus gibt es immer wieder BU-Aktionsanträge, mit denen Versicherer meist zeitlich begrenzt einem bestimmten Personenkreis die Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit wenig Gesundheitsprüfung ermöglichen. Zu BU-Aktionsanträgen haben wir eine separate Übersichtsseite. Dort berichten wir auch über Vorteile, Nachteile und unsere bisherigen Erfahrungen.

Warum ist die Beantwortung der Gesundheitsfragen so tückisch?

Als Kunde sind Sie gesetzlich verpflichtet, die Ihnen „bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen.“ Das bedeutet: Vielleicht nicht unbedingt jede einzelne Erkältung, aber eben das, wonach der Versicherer fragt, müssen Sie angeben.

Der Versicherer darf darauf vertrauen, dass Sie ehrliche und vollständige Angaben machen. Das wiederum bedeutet, er fragt nur nochmals nach, wenn er bestimmte Umstände noch nicht richtig einschätzen kann. Ob Ihre Angaben tatsächlich korrekt waren, prüfen die Versicherer in aller Regel erst im Leistungsfall – also, wenn Sie berufsunfähig geworden sind.

Im Leistungsfall wird in den meisten Fällen auf Basis der Aktenlage entschieden: Es werden ärztliche Berichte angefordert und zwar auch aus der Zeit, bevor Sie sich versichert haben. Kennen Sie das denkwürdige Interview von Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse, aus Oktober 2016? Darin bestätigte er, dass Krankenkassen und Ärzte Diagnosen ihrer Patienten manipulieren. Baas damals wörtlich:

Aus einem leichten Bluthochdruck wird ein schwerer. Aus einer depressiven Stimmung eine echte Depression, das bringt 1000 Euro mehr im Jahr pro Fall.

Ahnen Sie was es bedeutet, wenn der BU-Versicherer von solchen Diagnosen erfährt und Sie die nicht angegeben haben? Ihre BU-Rente, Ihre gezahlten Beiträge und Ihr Versicherungsschutz sind dann akut gefährdet.

 

Eine Abrechnungsdiagnose: "Soweit in unseren letzten Rechnungen Diagnosen erfasst waren, war dies abrechnungsbedingt erforderlich." Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen ? Manipulierte Diagnosen wären ein guter Grund dafür.

Was steht in Ihrer Arztakte?

 

Vor dem Abschluss einer BU: Gesundheitshistorie aufarbeiten, Patientenakte einsehen!

Wegen der zuvor beschriebenen Umstände ist aus unserer Sicht der erste Schritt zur Berufsunfähigkeitsversicherung: Die Aufarbeitung Ihrer Gesundheitshistorie. Lassen Sie sich von Ihren Ärzten die Krankenhistorie („Laufzettel“) ausdrucken, fragen Sie Ihre Krankenkasse nach den dort gespeicherten Diagnosen. Das ist Ihr Patientenrecht. Im Allgemeinen reichen im ambulanten Bereich die letzten 5 Jahre, im stationären Bereich die letzten 10 Jahre. Prüfen Sie, ob Sie die Diagnosen nachvollziehen können. Lassen Sie ganz konkret Ihre Versicherbarkeit durch eine  anonymisierte Risikovoranfrage checken. Das ist ein kostenloser Service von uns.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung? Helberg. ✔ Gleicher Vertrag = gleicher Preis wie direkt beim Versicherer *) ✔ Über 40 BU Anbieter ✔ Alle Dienstleistungen inklusive: ✔ Beratung bequem per Mail & Telefon ✔ Individuelle Analyse & Tarifvergleich ✔ Anonymisierte Risikovoranfragen ✔ Antrags-Ausfüllhilfe ✔ Betreuung auch nach dem Abschluss, auch im Leistungsfall *) Oder: Provisionsfreie Nettotarife, wenn Sie uns direkt bezahlen.

 

Die „Spontane Anzeigepflicht“

Egal, ob ein BU-Antrag ohne Gesundheitsfragen, mit normal vielen, oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit wenig Gesundheitsfragen: Im Jahr 2017 wurden uns erste Fälle bekannt, bei denen ein Versicherer den Standpunkt vertrat, es gäbe eine sogenannte „Spontane Anzeigepflicht“. Damit ist gemeint, als Kunde müsse man auch solche erheblichen Umstände dem Versicherer anzeigen, nach denen dieser selber nicht im Antrag fragt.

Die Auffassung, es gäbe eine „Spontane Anzeigepflicht“ ist in höchstem Maße umstritten. Auch im Mai 2020 gibt es noch kein höchstrichterliches Urteil dazu. Das nutzt nur Ihnen als Kunden nichts, wenn der Versicherer sich darauf beruft, um Ihren Leistungsanspruch abzulehnen. Wir berichteten über den Fall in unserem Blog.
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Fazit zu Berufsunfähigkeitsversicherung mit wenig Gesundheitsfragen

Egal ob eine BU mit oder ohne Gesundheitsfragen: Wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen, nehmen Sie die Fragen sehr, sehr ernst. Und Ihre Antworten. Davon hängt es zu einem erheblichen Teil ab, ob es im Leistungsfall ernste Probleme mit dem Versicherer gibt.

 

Weiterführende Links

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    Zuletzt aktualisiert am 08.06.2020 Berufsunfähigkeitsversicherung mit wenig Gesundheitsfragen