Elementarschaden - erst spät erkannt

Fall des Monats im November 2010

Wenn Schäden nicht unverzüglich erkannt und gemindert werden, können sie oft viel größere Ausmaße annehmen, als gedacht. Als am 26. und 27. August 2010 nach stundenlangem Starkregen hunderte von Kellern und Häuser voll Wasser liefen, war unser Mandant noch der Auffassung, die installierten Pumpen hätten die Überschwemmung erfolgreich bekämpft.

Erst Wochen später meldet der Mieter der Souterainwohnung einen Fehler in der Elektrik. Die Messung des Elektrikers ergibt, dass die Feuchtigkeit in den Räumen so hoch ist, dass der FI-Schalter ständig herausspringt. Eine unverzüglich begonnene technische Trocknung kann nicht mehr verhnidern, dass Isolierung und Leichtbauelemente der Wohnung im unteren Bereich der Wände nahezu komplett erneuert werden müssen, auch im Badezimmer. Hinzu kommen die Tapezier-, Maler- und Fliesenlegerarbeiten. Schnell ist eine Schadenshöhe von 15.000 - 16.000 EUR erreicht.

Glück im Unglück

Zum Glück hatte der Wohngebäudeversicherer gerade erst im August angeboten, Versicherungsschutz auch für Elementarschäden zu übernehmen, wenn der Versicherungsnehmer die Prämiendifferenz zum bisherigen Vertrag innerhalb von 2 Monaten überweist.
Eine solche Situation ist für alle Beteiligten auch unangenehm: Für den Versicherer, der sich gerade einen Schaden selbst 'eingekauft' hat; für den Versicherungsnehmer, für den das Angebot "gerade passend" kam und der um eine korrekte Regulierung bangt; für den Versicherungsmakler, dessen Unterstützung einmal mehr gefordert ist.

Daher an dieser Stelle einmal auch ein großes Lob und Dank an die Rhion Versicherung AG, die mit ihrem Angebot dafür gesorgt hat, dass unser Mandant erleichtert aufatmen kann und die den Schaden ohne Murren professionell reguliert. So wünscht man sich das auch als Versicherungsmakler und es wundert wohl kaum, wenn auch das nächste Haus des Mandanten beim gleichen Versicherer eingedeckt wird.

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