Abitur geschafft - BU verpasst
Unser Fall des Monats Mai 2010:
In diesen Tagen machen zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihr Abitur. Vorausschauende Eltern kümmern sich bereits jetzt um existenziellen Versicherungsschutz für ihre Kinder. Nicht weil bereits ein Einkommen abgesichert werden muss, sondern um den Gesundheitszustand für einen möglichst problemlosen Zugang zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu nutzen – schließlich muss kein Versicherer Personen mit Vorerkrankungen versichern.
In unserem Fall des Monats Mai 2010 war zwar die Erkenntnis für die Notwendigkeit des Versicherungsschutzes da, allerdings gerade wegen zahlreicher Behandlungen an Wirbelsäule und Psyche, teilweise sogar noch andauernd. Der Leistungsdruck auf Schüler und Studenten fordert offenbar bei einigen bereits seinen gesundheitlichen Tribut. Ergebnis: Das Abi ist zwar mit guten Noten in der Tasche (und das ist im Zweifelsfall erstmal das Wichtigste), aber das Thema Berufsunfähigkeit muss nun einige Monate in die Warteschleife, mindestens so lange, bis die Behandlungen abgeschlossen sind. Hier wäre frühzeitig unser Rat willkommen gewesen:
Wenn möglich, erst um BU-Versicherungsschutz kümmern, dann zum Arzt. In jedem Fall konnten wir durch unsere Voranfragen Einschätzungen unterschiedlicher Versicherer einholen und so verhindern, dass leichtfertig ein Antrag gestellt wird, der dann abgelehnt worden wäre und unter Umständen zu einem Eintrag in der Sonderwagnisdatei geführt hätte.
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