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Welche Versicherungen braucht man als Student?

 

Welche Versicherungen braucht man als Student?Welche Versicherungen braucht man als Student?
Als Student ist vieles neu, versicherungstechnisch läuft vieles jedoch noch ähnlich wie bei Schülern. Bei einigen Versicherungen kann man also noch über die Eltern versichert sein, um andere sollte man sich nun selber kümmern.

Lesen Sie hier einige Denkanstöße dazu – und lassen Sie sich individuell beraten:

Übersicht:

**** Pflichtversicherungen
***   Sehr wichtige Versicherungen
**     Sinnvolle Versicherungen
*      Versicherungen abhängig von Ihrem Sicherheitsbedürfnis

**** Pflichtversicherungen:

Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung.
Studenten können üblicherweise bis zu einem Alter von 25 Jahren in der Familienversicherung eines gesetzlich krankenversicherten Elternteils beitragsfrei versichert bleiben. Anschließend besteht grundsätzlich Wahlfreiheit, ob man in einer Gesetzlichen Krankenkasse oder bei einer Privaten Krankenversicherung versichert sein will. Beide Systeme haben besonders günstige Konditionen für Studenten. Zur Krankenversicherung der Studenten finden Sie weitere nützliche Infos bei Wikipedia.
Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zur Versicherungspflicht von Personen im Dualen Studium.
KFZ – Haftpflichtversicherung.
Eine KFZ -Haftpflichtversicherung ist notwendig, falls bereits ein eigenes KFZ vorhanden ist. Oftmals ist zunächst eine Einstufung als Zweitwagen eines Elternteiles günstiger, als ein eigener Versicherungsvertrag, mehr und mehr Versicherer bieten aber auch Sondereinstufungen an. Auch wenn nur ein Fahrzeug der Eltern mitgenutzt wird, muss der Student als Fahrer der KFZ -Versicherung gemeldet sein. Zurück zur Übersicht.

*** Sehr wichtig:

Privathaftpflichtversicherung. Für Schäden, die man gegenüber Anderen anrichtet, ist eine Privathaftpflichtversicherung sehr wichtig. Auch wenn das Wort „Pflicht“ darin vorkommt, ist es keine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung – aber sehr, sehr wichtig, denn man haftet für Schäden in unbegrenzter Höhe und fast lebenslang. Studenten können über die Privathaftpflichtversicherung der Eltern versichert sein – oder auch nicht. Am Markt gibt es Verträge, bei denen man mit 18 Jahren automatisch aus dem Vertrag fällt, während der ERSTausbildung versichert bleibt, oder auch so lange, wie man in der elterlichen Wohnung lebt und unverheiratet ist. Man muss das also individuell prüfen.
Berufsunfähigkeitsversicherung. Auch wenn man als Student noch kein Erwerbseinkommen erzielt, nähert sich die Lebensphase, in der man sein Einkommen selbst erwirtschaften muss. Die Arbeitskraft stellt dann für die Meisten das größte Vermögen dar (Rechenweg: Bruttogehalt x 12 Monate x Jahre bis zur Altersrente)und sollte daher mit entsprechendem Vorrang abgesichert werden. Das erfolgt in aller Regel hauptsächlich durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Man kann sich bei dieser Versicherung nicht selbst aussuchen, wann man sich versichert: Nur wessen Gesundheitshistorie aus Sicht des Versicherers in Ordnung ist, hat überhaupt die Chance auf einen vernünftigen Vertrag: Der Bedarf einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist also für Studenten zwar noch nicht gegeben, im Hinblick auf zukünftig mögliche gesundheitliche Erschwernisse macht eine Absicherung aber in jedem Fall Sinn, auch dann, wenn das Thema noch ganz, ganz weit weg erscheint. Zurück zur Übersicht.

** Sinnvoll:

Auslandsreisekrankenversicherung. Eine Auslandsreisekrankenversicherung, kann auch für Studenten wichtig sein, wenn sie ins Ausland reisen, weil die Gesetzlichen Krankenkassen unter Umständen nicht alle Kosten übernehmen. Eventuell kann man noch über den Vertrag der Eltern versichert sein und braucht noch keinen eigenen. Das sollte man individuell prüfen. Studenten, die für work & travel oder ein Auslandssemester ins Ausland reisen, brauchen besondere Tarife und nicht etwa eine normale Auslandsreisekrankenversicherung!
Krankenzusatzversicherung. Krankenzusatzversicherung für Krankenhausaufenthalt, Chefarztbehandlung, evtl. Heilpraktiker. Warum? Weil bei schweren Erkrankungen oder Unfällen keine Chance aus finanziellen Gründen ausgelassen werden sollte, eine möglichst schnelle und vollständige Genesung sicherzustellen; Heilpraktikerbehandlung, weil sie von den meisten gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden; Zahnersatz sollte hingegen bei jungen Menschen kein aktuelles Thema sein.
Sachversicherungen. Absicherung des bereits erreichten ‚Hab und Guts‘, um es im Schadensfall nach Möglichkeit nicht ersatzlos zu verlieren (z.B. Gebäudeversicherung falls bereits Eigentum vorhanden ist, Teilkasko-, oder Vollkaskoversicherung für wertvollere PKW, Diebstahlversicherung für wertvolle Fahrräder, Hausratversicherung falls Hausrat in einer eigenen Wohnung im nennenswerten Umfang vorhanden ist usw.). Zurück zur Übersicht.

 

* Je nach Sicherheitsbedürfnis:

Rechtsschutzversicherung. Eine eigene Rechtsschutzversicherung ist nicht nötig, wenn man noch über die Eltern mitversichert ist. Dazu muss der genaue Status (Alter, Familienstand, Erst-, oder Folgeausbildung etc.) geklärt werden. Verkehrs- und Privatrechtsschutz können sinnvoll sein.
Unfallversicherung. Eine Unfallversicherung kann als Ergänzung einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll sein, ist jedoch niemals deren Ersatz.
Weitere Versicherungen je nach individuellem Bedarf (z.B. bei Tierhaltung, für wertvolle Musikinstrumente, oder Elektronik) und Sicherheitsbedürfnis. Zurück zur Übersicht.
Klicken Sie hier für weitere Infos zum Thema „Welche Versicherungen braucht man?“

Vielen Dank fürs Lesen des Beitrages Welche Versicherungen braucht man als Student?