Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung

Private Unfallversicherungen können 24 Stunden rund um die Uhr und weltweit leisten. Entsprechende Versicherungsverträge laufen meist ein bis drei Jahre und verlängern sich automatisch, wenn weder der Versicherer noch der Versicherungsnehmer kündigen.

Grundlage für eine Leistung aus einer Unfallversicherung ist stets ein Unfall: Voraussetzung demnach ist, dass man plötzlich durch ein von außen auf den Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, handelt es sich in der Regel nicht um einen Unfall gemäß der Versicherungsbedingungen.
Ein dauerhafter Schaden, also eine Invalidität, muss meist innerhalb von 12 Monaten nach dem Unfall eingetreten sein und innerhalb weiterer 3 Monate gegenüber dem Versicherer geltend gemacht worden sein. Die Invaliditätssumme wird in aller Regel erst anschließend ausgezahlt.

Für die Prämienhöhe kommt es neben der Höhe der versicherten Leistung auf Alter, Geschlecht und Berufsgruppe (körperlich oder nicht körperlich tätig) an.

Beispiel für eine Gliedertaxe

Verlust Invalidität
eines Armes im Schultergelenk 70%
eines Armes bis oberhalb des Ellenbogengelenkes 65%
eines Armes bis unterhalb des Ellenbogengelenkes 60%
einer Hand im Handgelenk 55%
eines Daumens 20%
eines Zeigefingers 10%
eines anderen Fingers 5%
eines Beines über der Mitte des Oberschenkels 70%
eines Beines bis zur Mitte des Oberschenkels 60%
eines Beines bis unterhalb des Knies 50%
eines Beines bis zur Mitte des Unterschenkels 45%
eines Fußes im Fußgelenk 40%
einer großen Zeh 5%
einer anderen Zehe 2%
eines Auges 50%
des Gehöres auf einem Ohr 30%
des Geruchssinnes 10%
des Geschmackssinnes 5%

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Leistungen in der Unfallversicherung

Neben der Invaliditätsleistung, deren Höhe sich nach der Versicherungssumme, der Gliedertaxe und einer möglichen Progression oder Mehrleistung richtet, kommen weitere Leistungsbausteine in Frage, wie

- Sofortleistung bei Schwerverletzung
- Übergangsleistung
- Unfallrente
- Unfallkrankenhaustagegeld
- Unfall-Todesfallleistung
- Genesungsgeld
- Such- und Bergungskosten
- Kosten für kosmetische Operationen
- Assistance-Leistungen u.v.m.


Für die Frage, was exakt versichert werden sollte, ist also zunächst die Frage zu klären, welches Risiko mit der Unfallversicherung abgesichert werden soll. Dies können z.B. durch eine Behinderung anfallende Umbaumaßnahmen am Auto oder der Wohnung sein. Für die Absicherung von Einkommenseinbußen scheinen uns andere Versicherungssparten sinnvoller zu sein, die auch auf Grund von Krankheitsfolgen leisten.

Einer der Hauptunterschiede in der Unfallversicherung, ist die Erweiterung des Unfallbegriffs, ob zum Beispiel ein Zeckenbiss als Unfall gewertet wird, oder nicht. Ein anderer Unterschied liegt in der Frage, ob bei der Invalidität mitwirkende Krankheiten berücksichtigt werden, oder nicht.

Auch bei Unfallversicherungen werden oftmals Gesundheitsfragen gestellt, teilweise sogar sehr ausführlich.
Eine Unfallversicherung ist nach unserer Auffassung ohne den Blick auf die Gesamtversorgung (Krankentagegeldversicherung, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Absicherung schwerer Krankheiten) kaum bedarfsgerecht abschließbar.

Wir empfehlen eine individuelle Beratung.

Tarif zum Versicherungsvergleich Tarifrechner:

Hier geht es zum Tarifrechner der InterRisk Versicherungs AG Vienna Insurance Group. Besonders emfpehlenswert sind die Tarife XXL und i-MAX, die zu den derzeit leistungsstärksten Tarifen der Unfallversicherung auf dem Deutschen Versicherungsmarkt gehören.

Hier geht es jetzt zum Tarifrechner der Haftpflichtkasse Darmstadt VVaG. Besonders empfehlenswert ist der Tarif VARIO Vollschutz, der ebenfalls zu den derzeit sehr leistungsstarken Unfallversicherungs -Tarifen gehört.

Letzte Änderung am Sonntag, 6. Mai 2012 um 17:40:34 Uhr.

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