Schwerpunkt: Absicherung der Arbeitskraft |
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Wenn etwas dazwischen kommt...
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Der Plan vom eigenen Leben klingt gut: Eine gute Ausbildung; ein gut bezahlter Job, der einem Spaß macht; eine erfüllte Partnerschaft; vielleicht eine Familie gründen, Kinder haben; ein Eigenheim; ein Leben in Gesundheit und Wohlstand führen – auch im Alter. |
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Plan "B"
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Wenn man auch optimistisch in die Zukunft gucken soll, niemand weiß, was das Schicksal mit einem vorhat. Da ist es mehr als sinnvoll, sich für den Fall der Fälle einen „Plan B“ zu überlegen. Wenn Sie arbeitslos werden, sollten Ihre Sparpläne reduziert oder ruhend gestellt werden können. Auch gut, falls für solchen Fall ein Kapitalpolster zur Verfügung steht. Was ist aber, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen über Jahre oder vielleicht sogar bis zur Rente nicht mehr arbeiten können? Wer sich hier auf den Staat verlässt, hat schon verloren. Für alle, die nach 1960 geboren wurden, gibt es keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Es ist nur noch eine sogenannte „Erwerbsminderungsrente“ vorgesehen: Für denjenigen, der keine 3 Stunden am Tag mehr einer Erwerbstätigkeit nachgehen kann – egal, welche Tätigkeit das ist. Höhe: Wer z.B. 2.500.- € brutto verdient, kann auf 738.- € hoffen. Könnte man noch mehr als drei Stunden, jedoch weniger als sechs Stunden arbeiten, gibt es noch die Hälfte: 369.- €. Leben kann man davon nicht. Aber selbst nach 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit muß schon mit etwa 25% Einbußen gerechnet werden. Viel Geld, das fehlt. Vor allem, wenn man z.B. seine Baufinanzierung noch „laufen“ hat... |
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Wer vernünftig für sein Alter vorsorgen will, muss auch den Fall der Fälle einkalkulieren und sollte sich für den Fall der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, oder des Eintritts einer schweren Krankheit absichern, denn |
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Zusammenfassung
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Private Vorsorge ist so notwendig geworden wie noch nie in den letzten 50 Jahren. Machen Sie sich mit dem Gedanken vertraut, einen erheblichen Teil Ihres Einkommens für die eigene Absicherung im Alter aufzuwenden. Gehen Sie mit Priorität Ihre Absicherung gegen Erwerbs- und Berufsunfähigkeit an: Je jünger und gesünder Sie sind, desto günstiger wird die Prämie. Je länger Sie warten, umso schwieriger wird es, überhaupt eine vernünftige Absicherung zu bekommen. Die Absicherung sollte bis zum Eintritt der Altersrente dauern (65, besser 67). Stecken Sie nicht jeden Euro in die Altersversorgung: Zunächst brauchen Sie einen ausreichenden Puffer für finanzielle Störfälle: Mindestens 5 Netto-Monatseinkommen sollten sicher und flexibel angelegt sein. Falls es geht, versuchen Sie statt einer großen Sache lieber mehrere, unterschiedliche Anlagen nach und nach zu tätigen. Der Erfolg kommt nicht mit dem Abschluss: Erfolgreich wird derjenige, der eine geeignete Anlage auch durchhält und nicht vorzeitig aussteigt. |
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