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19
Apr
2013

42.000 neue anerkannte Fälle von Berufsunfähigkeit pro Jahr

Kategorie: Berufsunfähigkeitsversicherung, Kurzmeldungen  ·  Autor: Matthias Helberg  ·  1 Kommentar

42.000 anerkannte Fälle von Berufsunfähigkeit im JahrDas Analysehaus Morgen & Morgen meldet auf Basis eigener Erhebungen einen Anstieg um 20% für neue anerkannte Fälle von Berufsunfähigkeit auf jetzt 42.000 Fälle pro Jahr.

 

 

Weitere interessante Zahlen aus dem Bericht:

  • Von den nicht anerkannten Fällen von Berufsunfähigkeit (deren Summe Morgen & Morgen nicht beziffert) entfallen knapp 10% auf vorvertragliche Anzeigepflichtverletzungen (Rücktritt vom Vertrag) und weitere gut 13% auf arglistige Täuschung bzw. Betrugsfälle, die in einer Anfechtung des Vertrages endeten. Man muss also davon ausgehen, dass fast jeder vierte Fall einer beantragten Berufsunfähigkeitsrente im Nichts endet, weil der Versicherte bewusst oder unbewusst falsche, oder unvollständige Angaben gemacht hat.

 

  • Knapp jeder dritte der nicht anerkannten Leistungsfälle konnte deshalb nicht abgeschlossen werden, weil die Kunden irgendwann nicht mehr reagierten: Ob aus Resignation, oder Einsicht in vielleicht vorschnell gestellte Leistungsanträge, sei dahin gestellt. Offenbar mangelt es vielen Betroffenen an professioneller Unterstützung im Leistungsfall – sonst wäre die Zahl wohl drastisch geringer.

 

  • 75% aller beantragten Berufsunfähigkeitsversicherungen (wenn sich also jemand neu versichern will) würden ohne Erschwernisse angenommen, berichtet Morgen&Morgen und führt das auf „neue Tools und Services“ zurück. Realistisch aus der Praxis betrachtet, wird diese Zahl einen recht hohen Anteil von Anträgen enthalten, bei dem es Versicherte oder Vermittler mit den Gesundheitsangaben nicht so genau genommen haben. Siehe auch die Meldung zu den Gesundheitsfragen.

Die wirklich spannende Frage lautet daher: Wie hoch ist die Dunkelziffer für falsche oder unvollständige Angaben in diesen 75% und wie viele dieser Fälle enden nur deshalb nicht im BU-GAU, weil im Leistungsfall die Frist von 10 Jahren bereits abgelaufen ist, während der ein Versicherer den Vertrag anfechten kann?

Hier können Sie die Pressemitteilung von Morgen & Morgen downloaden, in der auch die Fälle von Berufsunfähigkeit beziffert werden.

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Kommentare zu diesem Beitrag

BU Überschüsse - Umfrage von Stiftung Warentest  |   7. Mai 2013 um 12:33 Uhr

[…] die Höhe des zu zahlenden Nettobeitrages entscheidend sein sollte? Das finde ich nicht: Angesichts steigender Zahlen bei den Leistungsfällen und aus Ursachen, die man früher so nicht erwartet hätte (Psychische Erkrankungen) muss man davon […]

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