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24
Okt
2012

Erwerbsunfähigkeit bedeutet für jeden Dritten: Armut

Kategorie: Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Sozialversicherung  ·  Autor: Matthias Helberg  ·  0 Kommentare

Erwerbsunfähigkeit gleich ArmutErwerbsunfähigkeit: In Deutschland sind etwa 1,6 Millionen Bezieher einer gesetzlichen Erwerbsminderungsrente und ihre Familienmitglieder überdurchschnittlich stark von Armut bedroht.

37 Prozent der Personen, die in Haushalten von Erwerbsminderungsrentnern leben, seien von Armut gefährdet, so lautet das Ergebnis einer Studie der Deutschen Rentenversicherung. Als armutsgefährdet gilt für die Statistiker, wer weniger als 952 Euro im Monat zum Leben hat.  Bei einer durchschnittlichen Höhe von 660 Euro monatlich biete die Erwerbsunfähigkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung allein „in der Regel keine ausreichende Absicherung des Haushalts“.

 

Erwerbsunfähigkeit: Eigenvorsorge?

Wie viele Betroffene verfügen über eine zusätzliche private oder betriebliche Absicherung? Darauf könnten „jeweils nur circa ein Zehntel der Betroffenen zurückgreifen“, heißt es. Die Folge: Viele Betroffene können sich nur durch staatliche Leistungen wie Wohngeld, Hartz IV, Grundsicherung oder Sozialhilfe überhaupt über Wasser halten.

 

Verarmen oder selber vorgesorgt?

Offenbar ist heute auch in Deutschland schon Realität, dass mit Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit die finanzielle Zukunft für viele Betroffene besiegelt ist: Wer selber vorgesorgt hat, kann dem Armutsrisiko entkommen. Die anderen müssen auf staatliche Leistungen hoffen. Ob darauf Verlass ist?

Für die Meißten stellt die beste Vorsorgemöglichkeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung dar: Sie leistet in der Regel schon dann, wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu mindestens 50% ausüben können.

Falls Sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können (z.B. aus gesundheitlichen Gründen), oder wollen (zu teuer), kann eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine sinnvolle Alternative als Basisabsicherung darstellen. Sie leistet dann, wenn Sie überhaupt keinerlei Erwerbstätigkeit (nicht mehr als 3 Stunden am Tag) über einen längeren Zeitraum mehr ausüben können. Und es gibt Angebote für eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung (fast) ohne Gesundheitsfragen.

 

Fazit zum Artikel „Erwerbsunfähigkeit bedeutet für jeden Dritten: Armut“

Wer nicht in die Armutsfalle durch Erwerbsunfähigkeit tappen will, muss privat vorsorgen. Immerhin geht es für die meißten um ihr größtes Vermögen: Ihre Arbeitskraft. Es gibt unterschiedlich gut geeignete Versicherungsmöglichkeiten, darunter sogar solche (fast) ohne Gesundheitsfragen.

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